Raumplanung

Rhesi-Eckwerte kommen in den kantonalen Richtplan

ka, sda

10.2.2021 - 12:08

Bisher ist das Hochwasserschutz-Projekt Rhesi vor allem als Modell sichtbar, ausgestellt in Dornbirn A. Im neuen St. Galler Richtplan werden nun erste Eckwerte für die Umsetzung festgelegt. (Archivbild)
Bisher ist das Hochwasserschutz-Projekt Rhesi vor allem als Modell sichtbar, ausgestellt in Dornbirn A. Im neuen St. Galler Richtplan werden nun erste Eckwerte für die Umsetzung festgelegt. (Archivbild)
Keystone

Die St. Galler Regierung hat einen überarbeiteten Richtplan in die Vernehmlassung gegeben. Darin sind die Eckwerte des Hochwasserschutz-Projekts Rhesi aufgenommen worden. Dazu gibt es zwei neue Deponiestandorte.

Die Anpassung des Richtplans liegt bis am 31. März in den Gemeinden öffentlich auf und ist auch im Internet abrufbar. Die Bevölkerung sei eingeladen, Anregungen einzureichen, heisst es in der Mitteilung der Staatskanzlei vom Mittwoch.

Ziel des internationalen Hochwasserschutzprojekts Rhesi ist die Erhöhung der Abflusskapazität des Alpenrheins auf ein 300-jährliches Hochwasser. Im Richtplan sollen nun erste Grundlagen für die Umsetzung festgelegt werden. Konkret werden die Räume bezeichnet und gesichert, die bei Hochwasser überflutet werden können.

Am Schollberg in Wartau wird seit über 100 Jahren Gestein abgebaut, seit 1985 im Untertagbau. Vorgesehen ist nun, den bestehenden Abbauperimeter und das Kavernensystem in Richtung Südwesten zu verlängern. Weiter gehören die beiden Abbaustandorte Unteregg in Eschenbach und Täschen in Waldkirch im Richtplan neu zu den Deponiestandorten.

Die beiden bisherigen Deponien Burgau in Flawil und Feld in Rhüti werden hingen aus dem Richtplan gestrichen. Sie hätten ihre Betriebsdauer erreicht, heisst es in der Mitteilung. Neu soll das Ego Kiefer Areal in Altstätten in die Liste der Standortförderung als geeignete Parzelle für personalintensive Nutzungen aufgenommen werden.

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