St. Gallen: Frau verletzt Kind bei Handgreiflichkeiten an Halloween

tl, sda

1.11.2021 - 10:55

An Halloween werden oft Kürbisse umgestaltet. (Symbolbild)
Keystone

Bei Handgreiflichkeiten zwischen einer 33-Jährigen und mehreren Kindern auf ihrem Halloween-Rundgang in St. Gallen ist ein 9-Jähriger am Sonntagabend leicht verletzt worden.

tl, sda

1.11.2021 - 10:55

Drei Kinder im Alter von 9 und zweimal 7 Jahren waren zusammen auf einem Halloween-Rundgang, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Montag in einer Mitteilung schrieb. Als die Kinder in einem Mehrfamilienhaus an einer Wohnungstür klingelten, erschrak die 33-jährige Bewohnerin nach eigenen Angaben stark und wurde gegen einen 9-jährigen und einen 7-jährigen Jungen handgreiflich.

Die Kinder konnten danach flüchten, und deren Eltern verständigten die Polizei. Der 9-Jährige wurde vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht. Er wurde nur oberflächlich verletzt. Die Polizei ermittelt nun unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen. Die Frau wird angezeigt.

Die Kantonspolizei St.Gallen kontrollierte in der Nacht auf Montag, der sogenannten Halloween-Nacht, herumziehende Gruppen auf gefährliche Gegenstände und Material für Sachbeschädigungen. Anders als in anderen Jahren wurde nichts sichergestellt, wie es weiter hiess.

Bis zum Montagmorgen wurden fünf Sachbeschädigungen bekannt, wobei in Degersheim, Haag und Flawil Eier an Fahrzeuge und Hausfassaden geworfen wurden. Im Fall von Flawil konnte die mutmassliche Täterschaft angehalten werden. In Weesen wurde eine Fassade mit Rasierschaum verunstaltet. In Heerbrugg hat eine unbekannte Täterschaft eine Tiefgarage mit einem Feuerlöscher eingenebelt. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.

Halloween geht auf irisch-keltisch-katholisches Mischbrauchtum zurück und ist eine Art Totenfest vor Allerheiligen am 1. November. Die irischen Einwanderer in den USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und bauten sie aus. Später kam Halloween über den Atlantik zurück und wurde auch auf dem europäischen Kontinent und in der Schweiz populär – mit Rundgängen in Verkleidung.

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