10'000 Zürcher Lehrbetriebe mit rund 25 Millionen unterstützt

12.7.2018 - 11:12, SDA

Aus dem kantonalen Berufsbildungsfonds sind im Jahr 2017 rund 25 Millionen Franken an die Zürcher Lehrbetriebe geflossen. Weil der Fonds nach wie vor gut dotiert ist, erhielten alle Betriebe eine "ausserordentliche Ausbildungszulage".

Diese Pauschale richtete sich - wie bei der ersten Auszahlung im Jahr 2015 - nach der Anzahl der Lernenden im Betrieb. Sie variiert zwischen 500 Franken (1-5 Lernende) und 40'000 Franken (ab 351 Lernenden), wie im Jahresbericht des Berufsbildungsfonds des Kantons Zürich steht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Insgesamt wurden für diese Zulage 6 Millionen Franken aufgewendet. Im bisherigen Rahmen bewegten sich die Beiträge an die Kosten der überbetrieblichen Kurse (13,2 Millionen), der Qualifikationsverfahren (4,8 Millionen) und der Kurse für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner (0,9 Millionen).

Der Berufsbildungsfonds beteiligt sich an den Kosten, die in den rund 10'000 Lehrbetrieben im Kanton Zürich durch die Ausbildung von Lernenden entstehen. Mit dieser finanziellen Entlastung soll gemäss Leitbild "die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen erhalten oder erhöht" werden.

Der Regierungsrat hat die Verordnung über den Fonds angepasst, wie er am Donnerstag mitteilte. Neu wird die Geschäftsstelle nicht mehr vom Mittelschul- und Berufsbildungsamt geführt, sondern vom Präsidenten der Berufsbildungskommission. Damit werden die Zuständigkeiten klarer geregelt, hält der Regierungsrat fest.

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