S-Bahn-Kollision in Zürich wird untersucht

14.8.2019 - 16:09, SDA

Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hat nach einer – glimpflich abgelaufenen – Frontalkollision zweier S-Bahnen Mitte Juli in Zürich eine Untersuchung eröffnet. Bei der Kollision waren beide Zugfronten beschädigt worden, die Lokführer kamen mit leichten Verletzungen davon.

Die Kollision ereignete sich am 11. Juli bei der SBB-Unterhaltsanlage Herdern, wie die Sust am Mittwoch mitteilte.

Ein Doppelstockzug fuhr vom Zürcher Hauptbahnhof her in die Unterhaltsanlage ein und hielt dort vor einem Hauptsignal. Danach fuhr die S-Bahn als Rangierzug weiter. In der Gegenrichtung aber war eine andere Doppelstock-S-Bahn auf dem gleichen Gleis Richtung Hauptbahnhof unterwegs. Beide Kompositionen kollidierten frontal.

Bei Zusammenstoss wurden die Zug- und Stossvorrichtungen und die Stirnfronten der Kompositionen beschädigt. Zudem entstanden an den Fahrzeugkästen strukturelle Schäden. Die Bahninfrastruktur blieb unbeschädigt.

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