Unter dem Strich wächst der Zürcher Stellenplan nur marginal

SDA

31.8.2018 - 15:26

Der Stellenplan des Kantons Zürich zeigt unter dem Strich kaum Veränderungen: Gemäss des am Freitag präsentierten Budgetentwurfs werden 2019 exakt 46'489 Vollzeitstellen geführt - das sind lediglich 64 mehr als im laufenden Jahr.

In den verschiedenen Bereichen kommt es aber teilweise zu markanten Veränderungen: Insbesondere im Gesundheitsbereich werden mehr Vollzeitstellen nötig. Beim Universitätsspital Zürich wird mit einem Plus von 180 Vollzeitstellen gerechnet, beim Kantonsspital Winterthur sind es 88 Vollzeitstellen mehr.

Auch beim Amt für Wirtschaft und Arbeit (plus 72), der Universität Zürich (plus 34) sowie dem Immobilienamt und der Arzneimittelversorgung (je plus 33) wird der Beschäftigungsumfang im Jahr 2019 erhöht.

Dass der Stellenplan unter dem Strich dennoch um lediglich 64 Vollzeitstellen oder 1,4 Promille steigt, ist auf den Bereich "Volksschulen" zurückzuführen. Dort sieht das Budget nämlich ein Minus von 499 Stellen vor.

Es werden aber keine Lehrer entlassen - es handelt sich um eine technische Verschiebung. Der Regierungsrat will als eine der letzten noch offenen Massnahmen aus der Leistungsüberprüfung 16 (Lü16) die Schulleitungen vollständig bei den Gemeinden ansiedeln.

Laut Regierungsrat Ernst Stocker (SVP) handelt es sich dabei finanzpolitisch um eine kleine Verschiebung: Denn bereits heute tragen die Gemeinden 80 Prozent der Kosten. Ob diese Vorlage im Kantonsrat durchkommt, ist jedoch offen.

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