Fussball-Hooligans

VBZ schränken ÖV rund ums Zürcher Stadion Letzigrund zeitweise ein

kl, sda

11.2.2022 - 13:54

Wegen gefährlicher Situationen nach Fussballspielen im Stadion Letzigrund schränken die VBZ den ÖV rund ums Stadion zeitweise ein. (Symbolbild)
Keystone

Weil es nach Fussballspielen im Zürcher Stadion Letzigrund immer wieder zu kritischen Sicherheitslagen für Fahrgäste und VBZ-Mitarbeitende kommt, wird der ÖV ab 13. Februar jeweils auf das Matchende zeitweise eingeschränkt.

kl, sda

11.2.2022 - 13:54

Der Betrieb der Linien 2, 3 und 31 wird rund ums Stadion für rund eine Stunde unterbrochen und zwar so lange, bis sich die Lage nach Spielende normalisiert hat, wie die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) am Freitag mitteilten.

Fahrgäste von und nach Albisrieden und Altstetten sollten in dieser Zeit Fahrten in dem Bereich vermeiden oder diesen wenn möglich umfahren und die S-Bahn benutzen. Die VBZ bedauerten, dass sie zu dieser einschneidenden Massnahme greifen müssten, aber die Sicherheit aller Fahrgäste, Matchbesucherinnen und -besucher sowie der Mitarbeitenden stehe im Zentrum, heisst es in der Mitteilung.

Nach dem letzten Stadtzürcher Derby zwischen Grasshopper Club Zürich und dem FC Zürich kam es am Samstagabend vor allem an der Haltestelle Letzigrund zu diversen gefährlichen Situationen. So versuchten Personen auf ein Tram zu klettern und kamen dabei den Hochspannungsleitungen gefährlich nahe, wie es in der Mitteilung heisst.

Zusätzlich unübersichtlich mache die Lage das stark wachsende Besucheraufkommen an den Spielen. Dadurch sei laut VBZ ein sicherer Betrieb phasenweise nicht mehr möglich. Die VBZ streben einen Dialog an und wollen im Rahmen des städtischen Gremiums «Doppelpass» verschiedene Massnahmen prüfen.

VBZ-Direktor Marco Lühti sagte gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen», es sei noch zu früh, um konkrete Vorschläge zu kommunizieren. Es brauche aber den Dialog zwischen VBZ, Stadt und Fussballvereinen. Die VBZ wolle den Betrieb schnellstmöglich wieder hochfahren. Kurzfristig sei die Einschränkung aber die einzige Lösung. Die Gefahrensituation nach den Spielen habe sich erst kürzlich akzentuiert.

kl, sda