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Jetzt meldenWerbetexterin Emmi Creola-Maag macht sie in 1950er-Jahre zum Phänomen: Betty Bossi. Jetzt rückt ihre Erfinderin im Kinofilm «Hello Betty» ins Rampenlicht. Sarah Spale spielt darin die Hauptrolle.
«Alle kennen Betty Bossi, aber niemand weiss, wer wirklich dahinter steckt.» Es ist einer der Gründe, warum Sarah Spale («Wilder», «Platzspitzbaby») im Kinofilm «Hello Betty» die Hauptrolle spielt.
Betty Bossi – die perfekte Hausfrau, erschaffen in den 1950er-Jahren von Emmi Creola-Maag, einer Werbetexterin aus Zürich.
Der Kinofilm vom Schweizer Regisseur Pierre Monnard erzählt die Geschichte von einer fiktiven Köchin, die zum landesweiten Phänomen wird.
Im Hintergrund passiert derweil Unschönes: Die Erfinderin von Betty Bossi droht zwischen beruflichem Erfolg, familiären Aufgaben und gesellschaftlichen Normen fast zermahlen zu werden.
Während Emmi Creola-Maag auswärts in einer Werbeagentur arbeitet, nimmt sie ihr Ehemann (gespielt von Martin Vischer) daheim in die Pflicht. Aber noch viel schlimmer: Im Büro wird die Betty-Bossi-Erfinderin von aalglatten Macho-Werbern sexistisch angegangen.
Creola-Maag lässt sich allen Widerständen zum Trotz nicht unterkriegen. Statt ein veraltetes Rollenbild zu leben, löst sie eine Revolution in den Schweizer Küchen aus: Plötzlich hantieren auch Männer am Herd.
Das Erfolgstrio Pierre Monnard (Regisseur), André Küttel (Drehbuch) und Sarah Spale (Hauptrolle) erzählt in «Hello Betty» eine Schweizer Emanzipationsgeschichte – verwoben in einen Feelgood-Film.
Momoll, die Chancen stehen gut, dass «Hello Betty» das traditionelle Kinopublikum genauso ansprechen wird wie auch eher progressiv eingestellte Menschen und sogar Feministinnen.
Aus welchen weiteren Gründen und für wen der Film noch besonders sehenswert ist, erfährst du im Video-Interview mit den beiden Hauptdarstellern Sarah Spale und Martin Vischer.
«Hello Betty» läuft ab Donnerstag, 20. November 2025, bei blue Cinema.