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Jetzt meldenDas neue Drama mit Sandra Hüller gewann bereits einen wichtigen Preis in Cannes. Im Film spielt sie Erika Mann an der Seite ihres Vaters Thomas Mann, der 1949 aus dem Exil nach Deutschland zurückkehrt.
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Die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller spielt erneut die zentrale Rolle in einem Meisterwerk. Nach «Project Hail Mary» und «Rose» ist sie ab Herbst in «Fatherland» im Kino zu sehen. Im Nachkriegsdrama mit Road-Movie-Charakter verkörpert sie Erika Mann, die Tochter des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann, der 1949 aus seinem amerikanischen Exil zurück nach Deutschland reist.
Damals befindet sich Deutschland im politischen Umbruch: Während sich Ost- und Westdeutschland formieren, versuchen beide Seiten, Thomas Mann als Symbolfigur für ihre eigenen Interessen zu gewinnen. Der Schriftsteller fühlt sich von der Aufmerksamkeit geschmeichelt, doch Erika begegnet den politischen Absichten mit grosser Skepsis.
«Fatherland» zeichnet das Bild einer Zeit, in der Kunst und Kultur zunehmend politisch instrumentalisiert werden – ein Thema, das auch heute aktuell ist. Im Zentrum aber steht die Beziehung zwischen Vater und Tochter: vertraut, konfliktreich und geprägt von schonungsloser Ehrlichkeit.
Heute wurde der erste Trailer zum Film veröffentlicht.
Der Film von Oscar-Preisträger Pawel Pawlikowski («Ida») feierte am Filmfestival in Cannes Premiere und wurde mit einem der wichtigsten Preise des Festivals ausgezeichnet, bei dem insgesamt 22 Filme im Wettbewerb um die Goldene Palme konkurrierten.
Fun Fact mit Rekord-Potenzial: Sandra Hüller könnte in der kommenden Awards-Season gleich mit mehreren Filmen präsent sein. Neben «Fatherland» gelten auch «Project Hail Mary», «Rose» sowie «Digger», in der Hüller an der Seite von Tom Cruise spielt, als potenzielle Oscar-Kandidaten. Sollte Sandra Hüller viermal als Darstellerin nominiert werden, wäre das ein neuer Rekord.
«Fatherland» startet voraussichtlich in diesem Herbst in den Schweizer Kinos.