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Killian Nielsen (Archivbild).
Imago
Ein zerrüttetes Verhältnis, ein öffentlicher Hilferuf: Der Sohn von Brigitte Nielsen sucht im Fernsehen den Kontakt zu seiner Mutter – weil er sie privat nicht mehr erreicht. Seine Aussagen zeichnen das Bild einer komplett zerbrochenen Familie.
Der Konflikt zwischen Brigitte Nielsen und ihrem Sohn Killian wird erneut öffentlich – und zwar auf ungewohnte Weise. Der 36-Jährige hat sich in einer italienischen TV-Show zu Wort gemeldet und dabei einen ungewöhnlichen Weg gewählt, um seine Mutter zu erreichen: über die Öffentlichkeit.
Nach seinen Schilderungen ist der Kontakt komplett abgebrochen. Nachrichten würden unbeantwortet bleiben, auf sozialen Netzwerken sei er blockiert worden, und auch im persönlichen Umfeld gehe ihm seine Mutter aus dem Weg. «Das ist der einzige Weg, um mit ihr zu sprechen», erklärt er im Fernsehen.
Die Aussagen stehen im Kontrast zur Haltung von Brigitte Nielsen selbst. Sie hatte zuvor in Interviews betont, familiäre Konflikte nicht öffentlich austragen zu wollen. Gegenüber «Vanity Fair» machte sie klar, dass es sich um eine private Angelegenheit handle, die nicht in die Öffentlichkeit gehöre.
Killian hingegen beschreibt mehrere gescheiterte Versuche, die Beziehung zu retten. So soll ein Treffen in Spanien nicht zustande gekommen sein, weil der Ehemann der Schauspielerin interveniert habe. Auch bei einem öffentlichen Anlass in Mailand habe er vergeblich versucht, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Die Distanz geht laut seinen Aussagen noch weiter: Auch zu seinen Geschwistern habe er keinen Kontakt. Die familiäre Situation sei über Jahre hinweg zunehmend zerbrochen.
Gleichzeitig spricht er offen über eigene Schwierigkeiten in der Vergangenheit, darunter Alkoholprobleme. Die fehlende Beziehung zur Mutter habe ihn belastet, sagt er – betont aber ausdrücklich, dass er ihr dafür keine direkte Schuld gebe.
Trotz aller Vorwürfe bleibt der Ton versöhnlich. Killian hebt mehrfach hervor, wie sehr er seine Mutter bewundere. «Sie ist eine unglaubliche Frau», sagt er – und richtet am Ende eine direkte Botschaft an sie: «Mamma, ich liebe dich. Ich hoffe, wir können uns wieder umarmen.»
Ob dieser öffentliche Appell Wirkung zeigt, bleibt offen.