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Jetzt meldenFür den Spionagethriller «Black Bag» drehte Cate Blanchett mehrere Szenen in Zürich. blue News sprach mit ihren Schauspielkollegen Michael Fassbender und Naomie Harris über das Lügen, den Dreh und die schöne Schweizer Stadt.
Die Stadt Zürich wurde in Hollywoodfilmen bereits mehrfach zum Schauplatz, unter anderem wegen ihrer Bedeutung als Finanzmetropole. Zu den bekanntesten Beispielen gelten hier «The Informant» und «The Girl with the Dragon Tattoo».
In den meisten Fällen war sie jedoch nur sehr kurz ersichtlich oder es wurde gar nicht erst wirklich in Zürich gedreht, sondern auf einem günstigeren Pflaster. Im Falle von «The Informant» war es tatsächlich die Stadt Prag, welche Zürich repräsentierte, was unter anderem durch die «falschen» Trams verraten wurde.
Im Spionagethriller «Black Bag» von Meisterregisseur Steven Soderbergh ist dies erfreulicherweise anders. Gleich in mehreren Szenen ist Zürichs Altstadt sehr prominent ersichtlich, während Cate Blanchett durch die schöne Kulisse spaziert.
Dies ist in erster Linie möglich dank der bemerkenswerten Arbeit, welche die Zürcher Filmkommission im vergangenen Jahrzehnt leistete. Geschäftsführer Dino Malacarne betont, dass sie nicht einfach ein Kulturförderprogramm repräsentieren, sondern insbesondere den wirtschaftlichen Aspekt in den Vordergrund stellen. Sie sind bemüht darum, die Wertschöpfungskette für Filmproduktionen zu optimieren und betrachten sich selbst auch als Standortvermarktungsagentur für die Stadt Zürich. «Black Bag» ist ein Paradebeispiel dafür, was ihre Arbeit bezweckt, indem der Film die Stadt auf höchst attraktive Weise darstellt.
Cate Blanchett ist im Spionagethriller als Geheimagentin in Zürich unterwegs, während sie von ihrem Ehemann und Arbeitskollegen (Michael Fassbender) auf Satellitenbildern beobachtet wird. Sie gerät in den Verdacht, als Maulwurf zu agieren und heikle Daten weiterzugeben.
«Black Bag» ist hoch spannend inszeniert und enthält clevere und humorvolle Dialoge. Zudem präsentiert der Film interessante Charakterstudie und setzt sich mit der Macht der Lüge auseinander. Im Kern ist der Film kein konventioneller Agententhriller, sondern eine erfrischend originelle Liebesgeschichte.
blue News traf einen Teil des Casts zum Interview und wollte von ihnen wissen, wie gut sie die Lüge beherrschen und wie sie zu ihren verkörperten Figuren stehen. Michael Fassbender überrascht zudem mit seinen Aussagen über Zürich.
«Black Bag» erhältlich ab dem 30. Juni auf blue Video.
Das komplette Interview mit Michael Fassbender und Marisa Abela gibt es hier zu sehen: