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Jetzt meldenJan Delay feiert sein 25. Jubiläum als Solokünstler. Zu diesem Anlass geht er mit zwei neuen Singles und einer Best-of-Platte auf Tour. Im Video-Interview mit blue News blickt er auf seine Karriere zurück.
«Siehst du das genau so? In etwa so wie ich.» Moment mal. Diese Zeile hat man doch schon einmal gehört.
Jan Delay feiert sein Jubiläum so, wie sein Aufstieg zu einem der grössten deutschen Künstler vor 25 Jahren begann: mit einem Cover.
Damals war es eine Reggae-Interpretation von Nenas Hit «Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann». Heute ist es eine Ska-Version der Sportfreunde Stiller. «Es ist immer noch der beste Refrain aller Zeiten und der Text trifft heute noch besser zu als damals», sagt Jan Philipp Eissfeldt, wie Delay mit bürgerlichem Namen heisst.
Auch wenn der Hamburger Rapper seinen Wurzeln treu geblieben ist, wagte er sich im letzten Vierteljahrhundert in verschiedene musikalische Gefilde. Von Reggae über Soul und Funk bis Pop war alles dabei.
1999 machte sich der Musiker einen Namen als Solokünstler, ganz kurz nachdem er den Durchbruch mit seiner Rap-Gruppe Beginner (damals unter dem Namen Absolute Beginner) und ihrem zweiten Studioalbum «Bambule» geschafft hatte. Heute gilt dieser Tonträger mit Singles wie «Liebes Lied» oder «Füchse» als Meilenstein des deutschen Hip-Hops.
2014 musste er allerdings viel Kritik für das etwas rockigere Album «Hammer & Michel» einstecken. «Das war das erste Mal, dass ich auf einer so breiten Ebene einen Daumen runterbekam», sagt Jan Delay. Und dennoch ist die Hymne an das gleichnamige Viertel St. Pauli heute ein Klassiker und fehlt auf keiner Setliste bei einem Liveauftritt.
Auch auf der neuen Best-of-Platte findet sich der Song zwischen anderen Hits wie «Oh Jonny» oder «Klar». Jede Ära ist vertreten. Dazu kommen zwei neue Singles.
Ab Ende Mai findet dann die Tour statt. Dabei macht Jan Delay allerdings nur einmal in der Schweiz Halt. Am 26. Juli spielt er mit seiner Band Disko No. 1 am Openair Etziken im Kanton Solothurn.