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Sind bald wieder im Kino zu sehen: Anne Hathaway (links) als Andy Sachs und Meryl Streep als Miranda Priestly.
Keystone
Mehr als 20 Jahre nach dem Original kehren die Kultfiguren in «Der Teufel trägt Prada 2» auf die grosse Leinwand zurück. Der erste Trailer wurde zum viralen Hit und unterstreicht das enorme Interesse am Sequel.
Das Warten hat bald ein Ende: «Der Teufel trägt Prada 2» kommt am 30. April in die Kinos. Höchste Zeit, die High Heels zu entstauben.
Das Sequel knüpft mehr als 20 Jahre nach dem Kultfilm an und bringt die bekannten Figuren zurück – sichtbar gereift und in einer völlig veränderten Medien- und Modewelt. Statt reiner Nostalgie setzt der Film auf ein Update der Gegenwart, in der Social Media, Influencer und Algorithmen den Ton angeben. Schon jetzt deutet sich an: Der Film trifft den Zeitgeist.
Der erste Trailer Anfang Februar sorgte unmittelbar für enorme Aufmerksamkeit: Innerhalb von 24 Stunden kam er auf über 222 Millionen Aufrufe – ein Rekord für 20th Century Fox, die den Erfolg selbst als «bahnbrechend» bezeichneten. Das Interesse an der Rückkehr von Miranda, Andy, Emily und Nigel scheint unverändert riesig zu sein.
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Inhaltlich verschiebt sich der Fokus deutlich: Miranda (Meryl Streep) steht weiterhin an der Spitze des Modemagazins «Runway», kämpft jedoch gegen den Bedeutungsverlust klassischer Printmedien.
Während früher exklusive Zirkel dominierten, ist Mode heute ein globaler Content-Markt, in dem Likes und Reichweite über Erfolg entscheiden. Genau diese neuen Machtverhältnisse greift das Sequel auf.
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Dabei geraten alte und neue Kräfte aneinander: Emily (Emily Blunt) ist inzwischen zur einflussreichen Managerin eines Luxuskonzerns aufgestiegen und kontrolliert entscheidende Werbebudgets, während Miranda an traditionellen Strukturen festhält.
Andy (Anne Hathaway) kehrt ebenfalls zurück – gereifter und selbstbewusster –, während Nigel (Stanley Tucci) erneut als moralischer Kompass fungiert. Der Trailer deutet bereits an, dass die Fortsetzung ernster und zeitgemässer ausfallen könnte.
Auch gesellschaftliche Entwicklungen spielen eine Rolle: Seit der #MeToo-Bewegung wird Machtmissbrauch kritischer betrachtet, und Führungsstile wie jener von Miranda werden heute anders bewertet als noch 2006. Gleichzeitig stehen Frauen in Führungspositionen weiterhin unter besonderer Beobachtung. Das Sequel könnte daher neue Perspektiven auf weibliche Macht und moderne Arbeitswelten eröffnen.
Neben der Originalbesetzung sind auch Lucy Liu, Kenneth Branagh und Justin Theroux neu im Ensemble. Regie führt wieder David Frankel, das Drehbuch stammt von Aline Brosh McKenna.