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Eva Longoria, Doechii und Pedro Pascal (v.l.) sprechen sich gegen die Migrationspolitik des US-Präsidenten Donald Trump aus.
Keystone
Seit Tagen gehen in Los Angeles Tausende Menschen auf die Strasse, um gegen die Migrationspolitik der US-Regierung zu protestieren – und immer mehr Prominente schliessen sich der Kritik an.
In Los Angeles demonstrieren seit mehreren Tagen Tausende gegen die US-Migrationspolitik unter Präsident Donald Trump. Trump hat deswegen Soldaten der Nationalgarde nach Kalifornien geschickt. Was als friedlicher Protest begann, wird immer gewalttätiger. Die Polizei geht mit Schlagstöcken und Tränengas gegen die Menge vor. Nun sprechen sich immer mehr Prominente gegen Trump und sein Vorgehen aus.
So teilte die Schauspielerin und Regisseurin Eva Longoria in ihrer Instagram-Story Posts und Informationen zu den Protesten. In einem ihrer geteilten Posts steht: «Die Kosten für Lebensmittel steigen weiter. Und diese Regierung beschliesst, Millionen unserer Steuergelder auszugeben, um Menschen aus Schulen zu vertreiben und Eltern von Arbeitsplätzen zu entführen.» Longoria empörte sich schon bei Trumps Wahl darüber, dass «ein verurteilter Krimineller, der so viel Hass verbreitet, das höchste Amt bekleiden kann».
Die Rapperin und Grammy-Gewinnerin Doechii hat ihre Dankesrede bei den BET Awards genutzt, um sich gegen Trump auszusprechen. «Es gibt rücksichtslose Angriffe, die im Namen von Recht und Ordnung Angst und Chaos verbreiten», sagt sie. «Ich habe das Gefühl, dass es meine Verantwortung als Künstlerin ist, diesen Moment zu nutzen, um für alle unterdrückten Menschen zu sprechen. Wir alle verdienen es, in Hoffnung und nicht in Angst zu leben.»
Auch Schauspieler Pedro Pascal zeigt sich mit den Protesten solidarisch. «Der Kampf für die Menschenrechte findet auch innerhalb der US-Grenzen statt», steht auf einem Post der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, den er in seiner Instagram-Story repostete. «Wir stehen mit unserer Gemeinde», steht in einem weiteren Post, den er auf Instagram teilte.
«Donald Trump ist NICHT unser König – und es liegt an uns, dies zu beweisen», schreibt das Model Chrissy Teigen auf Instagram und mobilisiert für eine Demonstration am 14. Juni. Sie kritisiert Trumps Plan, sich selbst an dem Tag eine 45 Millionen Dollar teure Geburtstagsparty zu schmeissen, und vergleicht sie mit «einer grossen Militärparade, wie sie einige seiner autoritären Vorbilder veranstaltet haben».
Die Schauspielerin Alyssa Milano gilt schon länger als Trump-Kritikerin. Auch sie teilt auf Instagram regelmässig Posts und Ressourcen zu den Protesten. Finneas O'Connell, Billie Eilishs Bruder, kommentiert das Geschehen in einer Instagram-Story mit: «Wir hätten einfach eine Präsidentin haben können.» Und Sänger Billie Joe Armstrong teilt ein Video eines brennenden Autos und schreibt: «🖕🧊» Das Eis-Emoji steht für die Einwanderungsbehörde ICE, die zuvor bei Razzien mehr als 40 Personen festgenommen haben und damit die Demonstrationen auslösten.