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Jetzt meldenMarvels erste Familie bekommt endlich den Film, den sie verdient! Vanessa Kirby und Pedro Pascal verleihen der fantastischen Heldentruppe im Retro-Look viel Herz und Zugänglichkeit. blue News traf Regisseur Matt Shakman zum Interview.
Im Jahre 1961 erblickt Marvels erste Superheldenfamilie das Licht der Welt. Der Comic «Fantastic Four» von Schriftsteller Stan Lee und Künstler Jack Kirby markiert den Beginn einer Erfolgsgeschichte, die bis heute andauert. Es folgten Comics wie Spider-Man, die X-Men, Iron Man, Thor oder Hulk, welche heute längst Kultstatus haben und allesamt verfilmt wurden.
Was Stan Lees Superhelden-Figuren so faszinierend macht, ist ihre Nahbarkeit. Trotz ihrer übernatürlichen Kräfte, haben sie typisch menschliche Eigenschaften und alltägliche Probleme, wie sie jede «gewöhnliche» Person kennt. Viele der Figuren haben gar Selbstzweifel und stellen sich existenzielle Fragen. Diese Merkmale sind typisch für die Antihelden-Figur, wie sie beispielsweise im Film Noir etabliert wurde. Aufgrund ihrer Ecken und Kanten bieten die Marvel-Superheld*innen ideale Identifikationsfiguren für ihr Publikum.
Diese Natürlichkeit und Nahbarkeit trifft auch auf die Familie der «Fantastic Four» zu. Ihre Geschichte wird mit «The Fantastic Four: First Steps» bereits zum vierten Mal verfilmt, aber erst mit dem neusten Anlauf bekommt sie die Würdigung, die sie verdient. Die vorangehenden Werke wurden sowohl von Fans als auch Kritik für mittelmässig bis schlecht empfunden.
Im Interview mit blue News macht Regisseur Matt Shakman deutlich, wie wichtig es ihm war, neben den übernatürlichen Kräften, auch die typisch menschliche Seite seiner zentralen Figuren und die familiären Werte in den Vordergrund zu stellen. Die authentische Darstellungsweise ist insbesondere der guten Chemie zwischen dem Schauspielquartett Vanessa Kirby, Pedro Pascal, Joseph Quinn und Ebon Moss-Bachrach zu verdanken.
Kirby und Pascal bringen die Beziehung ihrer Figuren Sue Storm (Invisible Woman) und Reed Richards (Mr. Fantastic) mit viel Warmherzigkeit und Intimität auf die Leinwand. Die beiden erwarten ein Kind, während sie zusammen mit Johnny Storm/Human Torch (Joseph Quinn) und Ben Grimm/The Thing (Ebon Moss-Bachrach) mehr denn je auf die Stärke ihres Familienzusammenhalts angewiesen sind.
Sie stehen vor der riesigen Herausforderung, den Planeten vor dem unersättlichen Weltraumgott Galactus (Ralph Ineson) und seiner mysteriösen Botschafterin Silver Surfer (Julia Garner) zu verteidigen.
Im retro-futuristischen Look mit seinen kräftigen, warmen Farben kommt «The Fantastic Four: First Steps» auch visuell prächtig daher. Vor dem Hintergrund von Amerikas ambitionierten Plänen zur Weltraumfahrt in den 60er-Jahren, bietet der Film spektakuläre Actionszenen, die quer durch die Galaxie führen.
«The Fantastic Four: First Steps» beschert Marvels erster Familie endlich einen richtig guten Film, der dank der Natürlichkeit und der Zugänglichkeit des zentralen Schauspielquartetts und der coolen visuellen Umsetzung im Retro-Look vor dem Hintergrund der Weltraumfahrt auf allen Ebenen überzeugt.
«The Fantastic Four: First Steps» läuft ab sofort bei blue Cinema.