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Dieter Bohlen nimmt nichts zurück
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Empörung über Russland-Aussagen

Dieter Bohlen nimmt nichts zurück

  • Wegen einer Aussage zum Ukraine-Krieg wurde Pop-Titan Dieter Bohlen scharf kritisiert.
  • Dieter Bohlen kritisierte die Russland-Sanktionen. Zur Deutschen Presse-Agentur meinte er später: «Ich wünsche mir nichts mehr, als dass dieser Angriffskrieg endet.»
  • Hier sieht man den frühere Box-Weltmeister Wladimir Klitschko beim Besuch eines militärischen Checkpoints in der ukrainischen Hauptstadt Kiew im März. Er richtete einen Tweet an Bohlen und fragte ihn, ob es ihm egal sei, wenn Menschen sterben. Ausserdem lud er den Pop-Titan in die Ukraine ein.
  • Dieter Bohlen ist das Jury-Oberhaupt der RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar». Auch der Sender distanziert sich nicht klar von den Aussagen des Pop-Titan.

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Wegen einer Aussage zum Ukraine-Krieg wurde Pop-Titan Dieter Bohlen scharf kritisiert.

Bild: Henning Kaiser/picture-alliance/Cover Images

Dieter Bohlen schockierte mit seiner Kritik an den Russland-Sanktionen.  Daraufhin warf Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko dem Pop-Titan Gleichgültigkeit vor. Der wiederum steht offenbar zu seiner Aussagen.

Mit seinen kritischen Äusserungen über die Sanktionen gegen Russland hat «DSDS»-Juror Dieter Bohlen für Empörung gesorgt.

Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagte Bohlen nun: «Ich wünsche mir nichts mehr, als dass dieser Angriffskrieg endet, damit das Leiden in der Ukraine ein Ende hat und wir alle wieder in Frieden leben können.» Und weiter: «Ich bin absolut gegen Krieg.» Seine Aussagen bezüglich der Russland-Sanktionen kommentierte er jedoch nicht.

«Ist dir egal, wenn bei uns Menschen sterben?»

Ende August sagte Dieter Bohlen bei einer Podiumsveranstaltung auf dem «Founder Summit 2022» in Wiesbaden: «Wenn die diese Sanktionen nicht gemacht hätten und man hätte sich vernünftig an einen Tisch gesetzt, dann bräuchten die Leute diesen ganzen Firlefanz nicht machen.»

Dieter Bohlen wurde in den sozialen Medien daraufhin scharf kritisiert. Auch der ehemalige ukrainische Boxweltmeister Wladimir Klitschko wand sich direkt an den Pop-Titan: «Ist dir, Dieter Bohlen, es egal, wenn bei uns Menschen sterben? Ist dir egal, dass Putin unser Land mit Raketen zerstören will?», twitterte er.

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Ausserdem lud er Dieter Bohlen in der Sendung «Bild Live» nach Kiew ein. Klitschko ist sich sicher: «Wenn Dieter Bohlen in die Ukraine reist und mit eigenen Augen sieht, wie das Land während des Krieges funktioniert, dann wird es ihm helfen, die Welt besser zu verstehen.

RTL distanziert nicht von Dieter Bohlens Aussage

Auch RTL nahm Stellung zur Aussage des Pop-Titans, distanzierte sich jedoch ebenfalls nicht klar von Bohlens Worten. «Das Sterben in der Ukraine kann niemandem egal sein. Deutschland berichtet seit Februar ausführlich in seinen digitalen News-Angeboten über den Krieg, um die Menschen hierzulande umfassend auf dem Laufenden zu halten.»

Dieter Bohlen wird in der kommenden Staffel der Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» 2023 wieder als Juror tätig sein. Das, nachdem der Sender das Juryoberhaupt 2021 aus der Sendung kickte. «Man hat festgestellt, dass ‹DSDS›, wenn überhaupt, nur mit Dieter hinhaut», sagte ein RTL-Mitarbeiter damals zu «Bild».


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Redaktion blue News

Redaktion blue News

14.10.2022, 14:55