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Schauspieler Til Schweiger nahm an einem Gespräch an der Hochschule in Rostock teil.
picture alliance / Patrick Seeger/dpa
Schauspieler Til Schweiger sorgt erneut für Schlagzeilen: Sein Auftritt an einer deutschen Hochschule wirkte fahrig, seine Aussagen verwirrten – die ARD hat das Gesprächsvideo inzwischen offline genommen.
Schauspieler Til Schweiger (61, «Honig im Kopf») war als Stargast bei der Veranstaltung «Fokus Film» in der Hochschule für Musik und Theater in Rostock eingeladen.
Die Besucher*innen hatten sich Einblicke in die Filmszene erhofft, doch Schweigers Auftritt hinterliess viele Fragen. Er machte Aussagen wie «Die Deutschen sind per se das neidischste Volk der ganzen Welt» und wirkte insgesamt abwesend. Laut der «Ostsee-Zeitung» fiel es ihm schwer, dem Gespräch zu folgen, und während einiger Einspieler schloss er sogar die Augen.
Der NDR zeichnete die Talkrunde auf und veröffentlichte das Video in der Mediathek. Doch das Video ist inzwischen nicht mehr verfügbar, und der Sender gab auf Anfrage keine Erklärung ab. Stattdessen finden Nutzer nur die Meldung: «Oje! Es ist ein Fehler aufgetreten. Nutzen Sie die Suche oder die Links, um Inhalte zu finden».
Til Schweigers Verhalten bei einer Veranstaltung wirft Fragen auf: War er lustlos, arrogant, verunsichert oder angeschlagen? Laut «Ostsee-Zeitung» soll der Schauspieler vor dem Auftritt in einem Restaurant Alkohol konsumiert haben.
Schweiger hatte bereits eingeräumt, sich nach den Dreharbeiten zu Manta Manta – Zwoter Teil in Therapie begeben zu haben. Damals war ihm vorgeworfen worden, einen Mitarbeiter geschlagen zu haben.
Auf die Frage des Interviewers, Regisseur Andreas Dresen, ob es Momente gab, in denen es schwer war, wieder aufzustehen, antwortete Schweiger knapp: «Nö».