Fehler gefunden?
Jetzt melden
Der deutsche Komiker Torsten Sträter hat mehrere Auftritte abgesagt – jetzt macht er den Grund dafür öffentlich: eine Tumor-Diagnose.
Bild: Christian Charisius/dpa
Kabarettist und Grimme-Preisträger Torsten Sträter sagte im vergangenen Januar seine Auftritte bis auf Weiteres ab. Jetzt macht der 59-Jährige den Grund dafür öffentlich: Er ist an einem Tumor erkrankt.
Komiker Torsten Sträter sagte im vergangenen Januar seine Auftritte bis auf Weiteres ab. Grund sei eine Erkrankung, die eine «längerfristige Regenerationsphase» erfordere.
Zu den Hintergründen gab es damals keine weiteren Angaben. «Das Management bittet darum, die Privatsphäre des Künstlers zu respektieren und von weiteren Nachfragen abzusehen», hiess es in der Erklärung.
Nach den abgesagten Auftritten wuchs unter den Fans die Sorge, der Kabarettist könnte an Depressionen erkrankt sein.
Jetzt hat sich Torsten Sträter selbst zu Wort gemeldet – und auf seiner Website schreibt er:
«Ich weiss, viele haben sich in den letzten Monaten gefragt, was los ist. Ich kann Sie einerseits beruhigen: Es sind keine Depressionen. Dummerweise ist es stattdessen ein Tumor. Meine gesundheitlichen Probleme sind also eher physischer Natur.»
Und weiter: «Glücklicherweise befinde ich mich in den Händen überaus fähiger Ärztinnen und Ärzte. Dies führt natürlich dazu, dass ich seit Wochen sehr engmaschig und kompetent behandelt werde, und zwar so intensiv, dass ich kaum die Möglichkeit hätte, meine geliebten Auftritte wahrzunehmen.»
Torsten Sträter hatte gehofft, dass er dieser Tage auf die Bühne zurückkehren könne. Das klappt aber nicht. «Im Mai sieht es schon ganz anders aus», so der Komiker in der Mitteilung, «da werden wir uns sehen, und darauf freue ich mich sehr.»
Sträter entschuldigt sich bei seinen Fans, dass er so lange nichts von sich hören liess: «Es liegt einfach in der Natur der Sache, dass derartige Erkrankungen dazu führen, dass man sich um nichts anderes kümmert und erst einmal für nichts anderes einen Kopf hat.»
Er betont zudem, dass er keine weiteren Stellungnahmen zum Thema abgeben werde und bitte darum, seine Privatsphäre zu achten.
Mit dem letzten Satz in der Mitteilung beweist der Komiker, dass er trotz Krankheit seinen Humor nicht verloren hat: «Und bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass ich in meiner Show aus Erholungsgründen statt der üblichen drei Stunden vielleicht lediglich zwei Stunden vierzig spiele.»