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«Ich wäre nicht in der Lage, Spitzensport und Mutterschaft gut zu koordinieren»: Lara Gut-Behrami.
Bild: Keystone
Lara Gut-Behrami spricht in einem Interview über die Rolle ihrer Eltern während ihre Karriere als Skirennläuferin. Die 31-Jährige verrät zudem, warum sie erst nach der Sportkarriere Mutter werden will.
Lara Gut-Behrami kann sich nicht vorstellen, Spitzensport und Mutterschaft zu vereinbaren.
«Ich möchte mir als Mutter für meine Kinder Zeit nehmen, genauso, wie es meine Eltern mit mir und meinem Bruder gemacht haben», sagt die Tessiner Skirennfahrerin im Interview mit «CH Media».
Diese familiäre Unterstützung sei ein zentraler Bestandteil ihrer Karriere gewesen, die sie als ein Gemeinschaftsprojekt mit ihrer Familie bezeichnete. «Je älter man wird, je mehr realisiert man, dass die Eltern vieles richtig gemacht haben», so die 33-Jährige.
Auch ihre Ehe mit Valon Behrami, dem ehemaligen Schweizer Fussball-Nationalspieler, präge ihr Leben positiv. «Ich bin durch ihn etwas lockerer geworden, er sagt, ich habe uns mehr Struktur ins Alltagsleben gebracht», sagt Gut-Behrami.
Während sie im Sport bewusst ihre Emotionen kontrolliere, lasse sie privat mehr Raum für spontane Gefühle.
Obwohl sie schon mit dem Gedanken spielte, ihre Karriere zu beenden, habe sie im Sommer wieder Motivation gefasst. Die Olympischen Winterspiele in Milano Cortina im Jahr 2026 könnten einen schönen Abschluss bilden, so die Skirennfahrerin.
Der Rückhalt in ihrer Beziehung gebe ihr zudem Zuversicht für die Zeit nach der Karriere. «Ich habe einen wunderbaren Mann, mit dem ich irgendwann Kinder möchte», so Gut-Behrami weiter.