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Lauriane Sallins Miss-Schweiz-Titel von 2015 bringe ihr heute noch viel Aufmerksamkeit – auch in ihrer Wahlheimat Griechenland, sagte sie in einem Interview.
Archivbild: Keystone/PRAESENZ SCHWEIZ
Laurianne Sallin will wieder ins Model-Business zurückkehren. Die 32-jährige Freiburgerin lebte seit 2018 mit ihrer Familie auf der Kykladeninsel Tinos in Griechenland. Kürzlich zog sie in die Nähe von Athen, um dort ein neues Kapitel zu beginnen.
Laurianne Sallin plant einen neuen Karriereschritt, wie sie in einem Interview mit dem «Sonntagsblick» verraten hat.
Die 32-jährige Freiburgerin sagte der Zeitung, sie habe nach ihren zwei Schwangerschaften bewusst die Erfahrung als Mutter ohne zusätzlichen Stress machen wollen. Ihre Tochter Madeleine sei heute sieben Jahre alt, ihr Sohn Célestin vier.
Da die Kinder grösser würden, könne sie nun auch wieder ans Modeln denken. «Auch wenn sich mein Körper über die Zeit verändert hat, finde ich das nichts Schlechtes. Zu sehen, dass man älter geworden ist, empfinde ich als etwas Schönes. Das zeigt Erfahrung», erklärte sie.
Sallin betonte zudem, dass ihr wichtig sei, dass ihre Kinder einen Bezug zur Schweiz haben. Ihr Ehemann spreche mit den Kindern Griechisch, sie selbst Französisch. Tochter Madeleine wolle sogar Deutsch lernen. Auch sie selbst habe mit dem Griechischlernen viel gewonnen
«Als ich noch kein Griechisch konnte und die Leute hier auch nicht wirklich Englisch, fühlte ich mich isoliert», sagt sie. «Diese Erfahrung hat meinen Horizont sehr erweitert. Heute verstehe ich die Leute besser, die in der Schweiz fremd sind.»
Der Miss-Schweiz-Titel von 2015 bringe ihr auch heute noch viel Aufmerksamkeit – auch in Griechenland. «Allerdings wird man als Miss Schweiz oft auch unterschätzt. Manche denken, man sei einfach das schöne Mädchen», sagte sie.
Für sie sei der Titel dennoch prägend gewesen: «Ich durfte sagen, was ich wollte und mir eine eigene Meinung zu allem bilden. Das war wichtig.»