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Jetzt meldenMit seinen Filmen sorgt Beat Schlatter regelmässig für Lacher. In der Sendung «On the Rocks» spricht er über seinen neusten Streich «Bon Schuur Ticino». Eine verrückte Volksabstimmung bringt die Schweiz in einen chaotischen Ausnahmezustand.
Beat Schlatter macht Schwinger und Fussballspieler zu Schauspielern. Für sein neues Filmprojekt gewann er SRF-Moderator Sandro Brotz. Auch Jane Mumford, Vincent Kucholl und Leonardo Nigro sind mit von der Partie.
In der neuen blue Koproduktion «Bon Schuur Ticino» spielt der 62-jährige Schlatter einen Bundespolizisten, der dafür sorgen muss, dass die Initiative «No Bilingue» ordnungsgemäss umgesetzt wird.
In der Sendung verrät Schlatter das Geheimrezept einer Komödie: «Man muss die Hauptfigur immer in die schlimmstmögliche Situation bringen.» Französisch als Landessprache sei das.
«Als Person Beat Schlatter hätte ich auch ein riesiges Problem, wenn wir in der Schweiz nur noch Französisch sprechen dürften», gesteht der Schauspieler in der Sendung «On the Rocks».
Für das Drehbuch habe er sich zusammen mit Regisseur Peter Luisi – mit welchem er bereits «Flitzer» produziert hat – ein Jahr lang Zeit genommen. «Peter und ich sind unglaublich kritikfähig», erklärt Beat Schlatter die gute Zusammenarbeit. Nichts sei lästiger, als wenn jemand eitel sei und auf seiner Idee beharre.
Die Dreharbeiten dauerten sieben Wochen. Davon waren zwei Tage für die Szene auf dem Gotthard vorgesehen. Um den Aufstand zu inszenieren, brauchten sie Militär-Requisiten.
Seit «Achtung, fertig, Charlie» stelle das Militär kein Material mehr zur Verfügung. Schlatter ergänzt schmunzelnd: «Marco Rima hat uns keinen guten Dienst erweisen.»
Zum Glück gebe es aber in der Schweiz viele Sammlerinnen und Sammler, die Material für die Produktion ausleihen.
«Bon Schuur Ticino» läuft ab dem 30. November in allen blue Cinema Kinos.