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Jetzt meldenGlen Powell schlüpft erneut in die Rolle eines charmanten Killers.
Bild: © Pathé Films AG
«How to Make a Killing» zeigt Glen Powell als smarten Mann mit dem mörderischen Plan, sich ein milliardenschweres Familienerbe zu ergaunern. Die Krimikomödie wirkt wenig authentisch, hat aber dennoch ihre Reize.
Glen Powell als charmanter Killer? Das hat sich in jüngster Vergangenheit als höchst erfolgreiches Rezept bewährt. In der genialen Krimikomödie «Hit Man – A Killer Romance» von Richard Linklater schlüpfte er als verdeckter Ermittler des FBI in die unterschiedlichsten Rollen von Auftragskillern, um seine Auftraggeber*innen hinters Licht zu führen.
Nachdem er zuletzt in der romantischen Komödie «Wo die Lüge hinfällt» und in den Actionfilmen «Twisters» und «The Running Man» zu sehen war, kehrt er nun zurück als charmesprühender Mörder.
In der neuen Krimikomödie «How to Make a Killing» gibt er sich jedoch nicht nur als Auftragskiller aus, sondern verkörpert einen Mann, der wahrhaftig zum Serienmörder wird.
Als Becket Redfellow hat er es nämlich auf das Milliardenerbe seines Grossvaters abgesehen. Und um an dieses zu gelangen, muss er sieben weitere Familienmitglieder auslöschen – oder besser gesagt umkommen lassen.
Den Ansporn für diesen mörderischen Plan bildet seine Forderung nach Gerechtigkeit. Er will sich rächen für das Leid, das seine Mutter ertragen musste. Als junge Erwachsene wurde diese schwanger und deswegen von ihrem steinreichen Vater verstossen und enterbt. Kurz bevor sie an einer schweren Krankheit stirbt und ihn als Waisen zurücklässt, gibt sie Becket die Worte mit auf den Weg: «Versprich mir, dass du nicht aufgibst, bis du das passende Leben gefunden hast.»
Und diese Worte nimmt sich Becket zu Herzen. Das passende Leben findet er erst durch die Selbstjustiz, die er mit seinem mörderischen Plan ausübt. Womit er aber nicht rechnet, ist die Wiederbegegnung mit seiner Jugendliebe Julia (Margaret Qualley), die seinen Plan schnell durchschaut.
Zugegeben, die Story von «How to Make a Killing» hört sich nicht sehr glaubwürdig an. Das primitive Unterfangen, all seine Cousins, Onkel, Tanten usw. abzumurksen, straffrei zu bleiben und nebenher den Charmebolzen raushängen zu lassen, wirkt einfach illusorisch. Klar, es handelt sich um Comedy, aber für eine richtige Satire, die sich sowas erlauben könnte, ist der Film doch zu seriös und zu wenig bissig.
Auch wenn es der Geschichte insgesamt an Authentizität fehlt, macht es «How to Make a Killing» seiner Hauptfigur doch nicht ganz so einfach. Das FBI schaltet sich bereits früh ein, hat jedoch keine handfesten Beweise. Die Methoden, die Becket für seine Morde anwendet, sind immerhin ausgeklügelt und variantenreich. Und die Cousins, die dran glauben müssen, sind überspitzt dargestellte witzige Gestalten oder gar schrille Paradiesvögel – ganz wie es sich für die High Society gehört.
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Dramaturgisch überzeugt «How to Make a Killing» mit einigen überraschenden Wendungen, witzigen Dialogen und gerissenen Sprüchen.
Während sich Becket auf seinem Weg zum möglichen Reichtum in die Freundin (Jessica Henwick) seines Künstler-Cousins verliebt, sind es dennoch die regelmässigen Begegnungen mit der Jugendliebe Julia, die für intensive Momente und köstliche Schlagabtausche sorgen. Margaret Qualley spielt diese Rolle perfekt – verführerisch, hinterhältig und mit allen Wassern gewaschen.
Trotz seiner utopischen Kriminalgeschichte, bereitet «How to Make a Killing» viel Spass mit seinem mörderischen Einfallsreichtum und seinem hitzigen, charmanten Duell zwischen Glen Powell und Margaret Qualley.
«How to Make a Killing» läuft ab sofort im Kino.