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Prinzessin Eugenie hat einen wichtigen Job verloren.
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Der Epstein-Skandal trifft erneut das britische Königshaus: Prinzessin Eugenie muss ihre Rolle als Schirmherrin der Anti-Sklaverei-Organisation «Anti-Slavery International» aufgeben.
Prinzessin Eugenie engagierte sich jahrelang im Kampf gegen moderne Sklaverei und Menschenhandel. Die Organisation «Anti-Slavery International» wurde 1839 in London gegründet und gilt als älteste Menschenrechtsorganisation der Welt.
Heute setzt sie sich gegen moderne Formen der Ausbeutung ein – von denen Schätzungen zufolge rund 50 Millionen Menschen betroffen sind.

Prinzessin Eugenie in ihrer Rolle als Schirmherrin der «Anti-Slavery International»-Organisation im UN-Hauptquartier in New York im Juli 2018. Diesen Job ist sie jetzt los.
imago/ZUMA Press
Die Organisation bestätigte dem «Observer» das Ende der Zusammenarbeit. Nach sieben Jahren sei die Schirmherrschaft von Prinzessin Eugenie ausgelaufen. Man danke ihr für die Unterstützung von «Anti-Slavery International» und hoffe, dass sie sich weiterhin im Kampf gegen Sklaverei engagieren werde.
Während ihrer Zeit als Patronin wurde Eugenie laut Organisation für ihre Zusammenarbeit mit führenden Persönlichkeiten im Kampf gegen moderne Sklaverei gelobt. Ein eigenes Statement der Prinzessin gibt es bislang nicht. Pikant: Eugenies Name wurde bereits von der Homepage entfernt.
Der Zeitpunkt überrascht kaum: Eugenies Vater, Skandalprinz Andrew, wurde im Zusammenhang mit der Epstein-Affäre festgenommen und ist seither in Ungnade gefallen.
Gegen Andrew Mountbatten-Windsor wird wegen mutmasslichen Fehlverhaltens im Amt ermittelt. Ihm wird vorgeworfen, während seiner Zeit als britischer Handelsbeauftragter vertrauliche Unterlagen im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) weitergegeben zu haben. Andrew weist die Vorwürfe zurück. Eine Anklage ist bislang nicht bekannt. Bereits zuvor hatte er sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und lebt seit den jüngsten Entwicklungen abgeschirmt auf dem Anwesen Sandringham in Norfolk.
Auch seine Töchter Eugenie und Beatrice treten seither deutlich seltener öffentlich auf. Beobachter berichten, dass sie bei offiziellen Terminen zuletzt kaum berücksichtigt wurden. Für Eugenie bedeutet das Ende ihrer Schirmherrschaft einen weiteren Einschnitt in einer ohnehin schwierigen Zeit.