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Prinzessin Ingrid Alexandra ist nach Hause gereist, um bei ihrer Mutter zu sein. (Archivbild)
Ole Berg-Rusten/NTB Scanpix Pool/AP/dpa
Für ihre kranke Mutter Mette-Marit brach Prinzessin Ingrid Alexandra ihr Studium in Australien ab und kehrte nach Norwegen zurück. In Oslo erhielt die Thronfolgerin trotz verpasster Anmeldefrist einen Studienplatz an der Universität. Hat der Royal eine Sonderbehandlung erhalten?
Das norwegische Königshaus durchlebt eine schwere Zeit: Kronprinzessin Mette-Marits (52) gesundheitlicher Zustand hat sich rapide verschlechtert, sie wartet nun auf eine neue Lunge. Tochter Ingrid Alexandra (22) ist deshalb aus Australien in die Heimat zurückgekehrt und setzt ihr Studium nun im Herbst fort.
Die Einschreibung des Royals an der Uni sorgt für rote Köpfe – denn die Bewerbung von Ingrid Alexandra für den Austauschplatz ging erst nach Ablauf der Frist ein, berichtet das deutsche Magazin «Gala».
Prinzessin Ingrid Alexandra hat ihre Studienpläne nun kurzfristig geändert. Die 22-jährige Thronfolgerin beendet ihren Aufenthalt an der Universität Sydney vorzeitig und wird das Herbstsemester 2026 als Austauschstudentin an der Universität Oslo absolvieren.
Grund für die Rückkehr nach Norwegen ist die schwere Erkrankung ihrer Mutter Mette-Marit. Die Kronprinzessin leidet an Lungenfibrose und wurde Anfang Juni auf die Warteliste für eine Lungentransplantation gesetzt. Ingrid Alexandra möchte ihrer Mutter in dieser schwierigen Zeit nahe sein und ihre Familie unterstützen.
Der Universitätswechsel stellte Ingrid Alexandra und das Königshaus vor eine Herausforderung. Die angesetzte Frist für Austauschschüler*innen an der Uni Oslo war am 1. Mai 2026 abgelaufen. Die Nominierung der australischen Universität hat die Osloer Hochschule erst am 8. Mai erreicht, also eine Stunde später. Hat Ingrid Alexandra eine Extrawurst erhalten?
Laut Studiendirektor Audun Digerud sind verspätete Nominierungen von Partneruniversitäten nichts Aussergewöhnliches. Gegenüber dem Universitätsportal «Uniforum» der Uni Oslo erklärte er, dass die Universität Oslo seit Jahren flexibel mit solchen Fällen umgehe. Partnerhochschulen hätten teilweise andere Zeitpläne oder würden Anfragen aufgrund von Fehlern verspätet einreichen. Im Fall von Prinzessin Ingrid Alexandra sei die Nominierung am 8. Mai eingetroffen.
Auch gegenüber der Zeitung «Dagbladet» betonte Digerud, dass für die Prinzessin keine Sonderregelung geschaffen worden sei. Verspätete Nominierungen würden regelmässig akzeptiert und seien seit Jahren gelebte Praxis.
Hinzu kommt, dass zwischen der Universität Oslo und der University of Sydney ein Ungleichgewicht im Austauschprogramm besteht: Aus Oslo reisen deutlich mehr Studierende nach Sydney als umgekehrt. Digerud sagte dazu mit einem Augenzwinkern: «Es war schön, einen zusätzlichen Austauschstudierenden bei uns aufzunehmen.» Die verspätete Anmeldung stellte deshalb kein organisatorisches Problem dar.