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In Grossbritannien wird gerade viel über Andrew und die Monarchie diskutiert. (Archivbild)
Kirsty Wigglesworth/AP/dpa
Eine südafrikanische Masseurin behauptet, Andrew Mountbatten-Windsor habe sich im Jahr 2000 nackt in einem Schlafzimmer des Buckingham Palace massieren lassen. Die Rechnung sei mit einem Scheck aus dem royalen Konto beglichen worden.
Neue Enthüllungen belasten Andrew Mountbatten-Windsor weiter. Wie die britische «Daily Mail» berichtet, soll der ehemalige Herzog von York im Juni 2000 eine professionelle Masseurin in den Buckingham Palace bestellt haben. Die Behandlung habe in einem Schlafzimmer stattgefunden.
Die südafrikanische Therapeutin Monique Giannelloni sagt, sie sei ohne Sicherheitskontrolle ins Gebäude gewunken worden. Die Rechnung über 75 Pfund sei später mit einem Scheck aus einem Konto der Royal Family beglichen worden. Eine entsprechende Rechnung habe sie der Zeitung vorgelegt.
Giannelloni schildert, Andrew habe sie im Bademantel empfangen, sei dann ins Badezimmer verschwunden und nackt zurückgekehrt. Sie habe den Blick abgewendet und sei zunächst verlegen gewesen. Die Massage selbst sei professionell verlaufen, Andrew sei «sehr höflich und gentlemanlike» gewesen.
Die Masseurin betont, sie habe ihn nur ein einziges Mal behandelt.
Nach eigenen Angaben wurde Giannelloni über Ghislaine Maxwell kontaktiert. Deren Sekretärin habe sie zunächst für eine Behandlung in New York angefragt. Bei einem Termin sei auch Jeffrey Epstein im Raum gewesen, so die Therapeutin. Kurz darauf habe sie einen Anruf aus dem Umfeld des damaligen Herzogs erhalten.
Andrew hatte seine Funktion als britischer Handelsbeauftragter 2011 aufgegeben, nachdem seine Verbindungen zu Epstein zunehmend unter Druck geraten waren.
Zusätzlich melden sich ehemalige britische Beamte zu Wort. Sie behaupten laut Medienberichten, während Andrews Zeit als Handelsgesandter seien Ausgaben für Luxusreisen und Massagen teilweise über öffentliche Gelder abgerechnet worden. Der Palast hatte in der Vergangenheit erklärt, Andrew habe «alle privaten Ausgaben» selbst getragen.
Andrew weist Fehlverhalten im Zusammenhang mit Epstein seit Jahren zurück. Gegen ihn laufen derzeit Ermittlungen wegen mutmasslichen Amtsmissbrauchs.