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Jetzt meldenDer dritte Teil der Horrorfilmreihe «A Quiet Place» überzeugt auf ganzer Linie. Anstatt nur aufgewärmte Alien-Action bietet der Film auch Gefühlskino vom Feinsten.
Satte 640 Millionen Dollar haben die ersten beiden Teile von «A Quiet Place» an den Kinokassen eingespielt. Bei Produktionskosten von zusammen 40 Millionen Dollar kann man da durchaus von einem echten Überraschungserfolg sprechen. Nun kommt mit «A Quiet Place: Day One» die Vorgeschichte in die Kinos. Wer denkt, dass dies der nächste, langweilige Abklatsch wird, irrt sich gewaltig.
Regieneuling Michael Sarnoski, der bei seinem Leinwand-Debüt «Pig» (2021) Altstar Nicolas Cage zu einer schauspielerischen Höchstleistung führte, zeigt erneut sein grosses Potenzial und lenkt den Horrorfilm in ganz neue Bahnen.
Die Geschichte der beiden Protagonisten Sam und Eric, die sich im apokalyptischen Chaos in der New Yorker Innenstadt zufällig über den Weg laufen, bietet sehr viel erzählerische Tiefe. So wird aus einem guten Horrorfilm plötzlich ein berührendes Drama. Dies ist, zumindest für Hollywood-Produktionen, eher ungewöhnlich.
Sarnoski inszeniert New York City als zerstörte Metropolenruine von schauderhafter Schönheit. Dazu brillieren die Hauptdarsteller Lupita Nyong’o («12 Years A Slave») und Joseph Quinn («Stranger Things») als zunächst ungleiches Duo, das im Kampf ums Überleben zu einer kurzen, aber innigen Freundschaft findet.
Dazu kommt: «A Quiet Place: Day One» funktioniert eigenständig. Man braucht kein Vorwissen über die ersten beiden Filme. Vielmehr bekommt jeder, der die Vorgänger nicht kennt, wohl Lust auf mehr. Und auch für Fans der Reihe gibt es eine gute Nachricht: Ein abschliessender letzter Teil ist bereits in Planung und könnte bei einem Erfolg von «Day One» bereits 2025 in die Kinos kommen.
«A Quiet Place: Day One» läuft ab 27. Juni in deinem blue Cinema Kino.