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Jetzt meldenJack Reynor spielt in «The Mummy» den Vater eines verschollenen Mädchens.
Bild: © 2026 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved.
Mit der bekannten Abenteuerfilmreihe, die Ende der 90er-Jahre begann, hat diese Mumie nichts am Hut. «Lee Cronin’s The Mummy» ist ein schonungslos grusliger Horrorfilm und dürfte Fans des Genres verzücken.
Beim Titel «Die Mumie» denken viele Filmfans unweigerlich an die kultige Abenteuerreihe mit Brendan Fraser, welche ihren Anfang im Jahr 1999 nahm. Zwei Fortsetzungen folgten und 2017 erschien ein wenig beliebtes Reboot mit selbigem Titel und Tom Cruise in der Hauptrolle. Für 2028 ist nun tatsächlich ein vierter Teil der Filmreihe aus den 90er-Jahren in Planung und Brendan Fraser schlüpft zurück in die Hauptrolle.
Mit diesen Abenteuern hat der neue Kinofilm «Lee Cronin’s The Mummy» wenig gemein – als Abgrenzung daher auch die Ergänzung des Regisseurs im Titel.
Lee Cronin ist ein irischer Filmemacher, der sich dem Horrorgenre verschrieben hat und mit dem überaus blutigen «Evil Dead Rise» für Aufsehen gesorgt hat. Seiner Linie bleibt er in seiner Neuinterpretation von «The Mummy» treu: Auch hier rinnt und spritzt das Blut ordentlich. Er findet aber zusätzlich viele weitere Formen des Ekels und des Grauens.
Die Geschichte von «The Mummy» beginnt selbstverständlich in Ägypten – genauer gesagt in Kairo. Jack Reynor («Midsommar») spielt den erfolgreichen Journalisten Charlie Cannon, der dort als Auslandkorrespondent stationiert ist. Seine Frau Larissa (Laia Costa) und er haben zwei gemeinsame Kinder, Sebastián und Katie (Natalie Grace). Eines Tages verschwindet Katie spurlos in der Wüste und lässt eine untröstliche Familie zurück.
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Acht Jahre später lebt die Familie in New Mexico. Eines Tages erhält Charlie einen Anruf von den Behörden in Ägypten: Katie ist wieder aufgetaucht! Voller Euphorie aber etwas misstrauisch holt die Familie ihre Tochter ab.
Die Gleiche ist sie jedoch nicht mehr. Verwest sieht ihre Haut und ihr Haar aus und sprechen kann sie nicht. Was mit ihr geschehen ist, versteht niemand. Häusliche Fürsorge würde ihr guttun, meinen die Ärzte. Stattdessen beginnt für die Familie ein grauenhafter Albtraum, als sie Katie im Haus unterbringen. Und Charlie versucht wie ein Besessener herauszufinden, was hinter dem ganzen Mysterium steckt.
Diese neue «Mummy» ist wahrhaftig nichts für zarte Gemüter! Lee Cronin findet alle erdenklichen Wege und Formen, um sein Publikum das Fürchten zu lehren. Insbesondere bezüglich Body-Horror lässt er seinen Fantasien freien Lauf. Körper werden aufgehängt oder -gespiesst, Haut und Zähne werden entfernt, Fussnägel schneiden wird zur Tortur. Und Skorpione haben gleich mehrere glanzvolle Gastauftritte. «The Mummy» ist wirklich ekelerregend und findet den Horror vor allem in der visuellen Umsetzung, weniger in Schreckmomenten oder im psychologischen Aspekt.
Das ganze Setting mit seinen Schauplätzen in Kairo und dem alten Haus in New Mexico ist ansprechend und passt zur mysteriösen Erzählung. Und nicht nur der Look, auch die Kameraführung trägt zur unbequemen Atmosphäre bei, die der Film kreiert.
Bei aller Unappetitlichkeit trifft der Film doch auch Aussagen bezüglich des Elternseins, des Familienlebens und des Familienzusammenhalts.
Wie er hingegen versucht, das Dämonische in der ägyptischen Mythologie zu verorten, wirkt eher banal.
Für Fans des Horrorgenres, insbesondere des Body-Horrors, ist «Lee Cronin’s The Mummy» definitiv ein sehenswerter Film, der nicht nur gruselt, sondern in seiner Abartigkeit durchaus auch Lacher bereithält.
«Lee Cronin’s The Mummy» läuft ab sofort im Kino.