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Jetzt meldenWenn sich in Locarno vom 6. bis 16. August wieder Cineasten und Prominenz aus der Filmbranche die Klinke in die Hand geben, sticht einer ganz besonders heraus: Actionheld Jackie Chan, der mit einem Leoparden für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird. Ein Coup der Festival-Leitung.
«Rush Hour», «Shanghai Noon» oder «The Karate Kid» – Wenn es um Action kombiniert mit asiatischer Kampfkunst geht, kommt man an Jackie Chan nicht vorbei. Noch heute ist der gebürtige Hongkonger einer der beliebtesten Actionstars weltweit, der Omas und Enkel gleichermassen begeistert.
Seit den Sechziger-Jahren dreht Jackie Chan Filme. In beinahe 100 Filmen, in der Hälfte davon als Hauptdarsteller, setzt er im Hongkong-Kino neue Massstäbe und sahnt damit massig Preise ab.
In ganz Asien ist er bereits ein grosser Star, als er 30 Jahre später mit «Rumble in the Bronx» auch in Hollywood den Durchbruch schafft.
Mit seinen originellen und waghalsigen Stunts, einem genauso talentierten wie professionellen Team von spektakulären Action-Schauspielern und viel Schalk im Nacken erobert er auch Hollywood im Sturm und wird rasch zu einem der Top-Verdiener im Action-Genre.
Mittlerweile ist der nimmermüde Fighter 71 Jahre alt und tritt in Sachen Filme ein wenig kürzer. Doch seine Wurzeln hat er nie vergessen. Der in armen Verhältnissen aufgewachsene Chan engagiert sich seit Jahren für Bildung in seiner Heimat. Mithilfe seiner eigens gegründeten Stiftung unterstützt er Kinder und Jugendliche, baut Schulen oder vergibt Stipendien.
Diese und weitere Fakten zementieren Jackie Chans Ruf als einer der einflussreichsten und grössten Action-Stars der Filmgeschichte.
Völlig zurecht wird er 2016 auch von der Academy mit einem Ehrenoscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Dass nun das Locarno Film Festival mit der Verleihung des «Pardo alla carriera» ehrt, darf als Coup bezeichnet werden – denn neben dem Ehrenoscar ist, ausser in Asien, bisher kein grösseres Filmfestival nachgezogen.
Im Video erfährst du mehr über Jackie Chans Herkunft, seine Popularität und sein soziales Engagement. Fünf Fakten, die nur wenige über ihn wissen.