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Fabian Staudenmann steht nicht im Schlussgang des Eidgenössischen.
Bild: KEYSTONE
Die Berner sind nach dem 7. Gang am Eidgenössischen Schwingfest stocksauer. Fabian Staudenmann erhielt für seinen Sieg gegen Domenic Schneider nicht die Maximalnote. Offenbar wollte man vor dem Schlussgang Rekurs einlegen – was es im Schwingsport aber gar nicht gibt.
Kurz vor dem Schlussgang kommt's zum Zoff am Eidgenössischen Schwingfest in Mollis GL. Laut Informationen von «SRF» wollte der Berner Verband Rekurs gegen das Resultat von Fabian Staudenmann einlegen. Die Berner sind der Meinung, Staudenmann habe Domenic Schneider im 7. Gang mit einem Plattwurf besiegt und hätte dafür die Note 10 bekommen sollen.
Mit der Maximalnote wäre Staudenmann in der Rangliste mit Giger, Schlegel und Orlik gleichgezogen und hätte sich Chancen für den Schlussgang ausrechnen können.
Der Eidgenössische Schwingerverband (ESV) weiss auf Anfrage von blue Sport nichts von einem etwaigen Rekurs. Medienchef Reto Bleiker sagt: «Ein Kampfrichterentscheid ist ein Tatsachenentscheid. Aufgrund dessen gibt es gemäss Regulativ keine Möglichkeit für einen Rekurs.»
Gemäss Schweizer Fernsehen wurde schlussendlich auch nichts eingereicht. Es seien aber intensive Diskussionen geführt worden.