Bundesliga Dortmund verliert gegen Leverkusen, Bayern stellen Torrekord auf

SDA

11.4.2026 - 17:41

Dortmund muss einen herben Rückschlag hinnehmen
Dortmund muss einen herben Rückschlag hinnehmen
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Borussia Dortmund erleidet einen Rückschlag bei der Verfolgung von Leader Bayern München. Der BVB unterliegt Leverkusen 0:1 und muss die Meisterträume wohl endgültig begraben. Schlusslicht Heidenheim sendet derweil ein Lebenszeichen.

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Zwar zeigte man sich im Umfeld von Borussia Dortmund zurückhaltend, was Ambitionen auf den Meistertitel in der Bundesliga anging. Zumindest hinter vorgehaltener Hand gab es sie aber sicher – die Träumer in Schwarz-Gelb, die sich ausmalten, wie ihr Team die übermächtigen Bayern doch noch abfangen würde.

Am Samstag erlitten alle diese Träume einen herben Rückschlag. 0:1 verlor der BVB zuhause gegen Leverkusen und liegt nun zwölf Zähler hinter dem Rekord- und Serienmeister zurück. Zum Matchwinner für die Leverkusener, die auf den Europa-League-Platz vorstossen, avancierte Robert Andrich, der den Schweizer Nationalgoalie Gregor Kobel im Tor des BVB kurz vor der Pause mit einem Schuss aus der Distanz bezwang. Das Heimteam hatte zwar mehr Spielanteile und Tormöglichkeiten, Andrichs Ball war aber der einzige, der den Weg ins Netz fand.

Die Bayern setzten sich im Abendspiel bei St. Pauli 5:0 durch. Jamal Musiala, Leon Goretzka, Michael Olise, Nicolas Jackson und Raphael Guerreiro erzielten die Tore. Harry Kane wurde geschont. Die Bayern brachen in Hamburg ihren 54 Jahre alten Torrekord. Die Bayern skorten die Saisontore 101 bis 105. Die bisherige Bestmarke aus der Saison 1971/72 - ebenfalls von den Bayern aufgestellt - lag bei 101 Toren.

Schon in einer Woche am Sonntag können sich die Bayern die Meisterschale (zum 35. Mal) sichern. Ein Heimsieg gegen Stuttgart reicht, sollte Dortmund am Samstag in Hoffenheim nicht gewinnen.

Heidenheim stürzt Wolfsburg weiter ins Elend

Während an der Spitze also die Entscheidung naht, wurde es am anderen Ende der Tabelle noch einmal spannender. Verantwortlich dafür war vor allem Heidenheim. Das Schlusslicht feierte gegen Union Berlin den ersten Sieg seit Dezember 2025 und liegt noch sechs Punkte hinter dem Barrage-Platz und deren acht hinter einem direkten Nicht-Abstiegsplatz. Zum dritten Mal blieben die Heidenheimer ungeschlagen und haben sich dadurch bis auf zwei Punkte an Wolfsburg angenähert, das seit nunmehr zwölf Partien sieglos ist und beim 1:2 gegen Frankfurt dabei zum neunten Mal in dieser Zeitspanne ohne Punkte blieb.

Rangliste und Telegramme

Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen 0:1 (0:1). – Tor: 42. Andrich 0:1. – Bemerkungen: Borussia Dortmund mit Kobel. Bayer Leverkusen ohne Omlin (nicht im Aufgebot).

Leipzig – Borussia Mönchengladbach 1:0 (0:0). – Tor: 80. Diomande 1:0. – Bemerkung: Borussia Mönchengladbach mit Elvedi.

Heidenheim – Union Berlin 3:1 (2:0). – Tore: 9. Honsak 1:0. 36. Honsak 2:0. 75. Querfeld 2:1. 79. Zivzivadze 3:1. – Bemerkung: Heidenheim ohne Stergiou (nicht im Aufgebot).

Wolfsburg – Eintracht Frankfurt 1:2 (0:2). – Tore: 21. Höjlund 0:1. 32. Kalimuendo 0:2. 97. Pejcinovic 1:2. – Bemerkung: Eintracht Frankfurt mit Amenda.