Mainz-Trainer Urs Fischer gelingt eine dicke Überraschung. Dank des 2:1-Sieges gegen RB Leipzig macht sein Team in der Bundesliga weiter an Boden gut. Dabei beginnt die Partie mit einem Verletzungsschock.
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- Mainz feiert am 20. Spieltag der Bundesliga gegen RB Leipzig einen überraschenden 2:1-Auswärtssieg und macht in der Tabelle weiter an Boden gut.
- Die Partie in Leipzig beginnt für das Team von Urs Fischer aber mit einem Rückschlag: Benedict Hollerbach verletzt sich ohne gegnerische Einwirkung.
- Fischer stellt nach dem Spiel klar: «Der Sieg ist am Ende glücklich. Über 60 Minuten war es ein offenes Spiel.»
Die Partie ist erst 10 Minuten alt, als der FSV Mainz im Auswärtsspiel bei RB Leipzig einen herben Rückschlag einstecken muss. Benedict Hollerbach verletzt sich ohne Einwirkung des Gegners, sackt zusammen und schreit vor Schmerzen. Nach minutenlanger Behandlung wird er vom Platz gebracht, später verfolgt er das Spiel von der Ersatzbank aus und geht nach Abpfiff an Krücken in die Kabine der Mainzer.
«Ich hatte ein Gespräch mit ihm. Er nimmt das eigentlich gefasst auf», sagte Trainer Urs Fischer. «Was er genau hat, kann ich nicht sagen. Das wird morgen von unseren Ärzten geklärt. Von daher will ich jetzt nicht spekulieren.»
Der frühe Rückschlag wirft Mainz aber nicht aus der Bahn – genau wie der Gegentreffer zum 0:1 in der 40. Minute. Den Gästen gelingt gegen den aktuellen Tabellenvierten in der Folge dank Toren von Amiri und Silas noch die Wende.
«Dürfen uns ein, zwei Tage freuen»
«Der Sieg ist am Ende glücklich. Über 60 Minuten war es ein offenes Spiel», räumt Fischer nach dem dritten Vollerfolg in den letzten vier Spielen ein. «Wir dürfen uns über den Sieg ein, zwei Tage freuen und dann gilt es, die nächste Aufgabe anzugehen. Wir haben in der Tabelle den Anschluss geschafft, aber mehr nicht.»
Leipzig habe nach dem Mainzer Führungstreffer den Druck merklich erhöht. «Wir haben zu tief gestanden», mahnt Fischer, zeigt sich mit dem Auftritt seines Teams insgesamt aber sehr zufrieden und betont: «Die Mannschaft hat mit allem, was sie hatte, versucht, es zu verteidigen. Das geht nicht immer auf, heute ist es aufgegangen und für das bekommt die Mannschaft ein grosses Kompliment.»
Die erste Bilanz von Fischer bei seinem neuen Klub lässt sich sehen. In neun Partien stehen je vier Siege und Unentschieden sowie nur eine Niederlage zu Buche. Weiter geht es für Mainz am 7. Februar mit dem Heimspiel gegen den FC Augsburg.