«Er könnte diese Woche gehen» Auf wildes Gerücht folgt Schock-Niederlage – wie geht's bei Startrainer Guardiola weiter?

Tobias Benz

21.1.2026

Bodø/Glimt – Manchester City 3:1

Bodø/Glimt – Manchester City 3:1

UEFA Champions League | Matchday 7 | Saison 25/26

20.01.2026

Bodø/Glimt schockt Manchester City in der Champions League und gewinnt sensationell mit 3:1. Kommt es bei der Milliardentruppe aus England nun zum grossen Trainerbeben?

Tobias Benz

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Manchester City steckt in der Krise: Auf die Derby-Pleite gegen Manchester United folgt in der Champions League die Blamage bei Bodø/Glimt.
  • Starttrainer Pep Guardiola schiebt den schlechten Lauf im neuen Jahr auf die zahlreichen Absenzen.
  • Derweil macht im Netz ein wildes Gerücht über den sofortigen Abgang des Katalanen die Runde.

Zum Auftakt der zweitletzten Runde kommt es in der Ligaphase der Champions League zu einer riesigen Überraschung. Das grosse Manchester City geht beim norwegischen Vertreter Bodø/Glimt sang- und klanglos mit 1:3 unter. 

Dabei steht einmal mehr die wacklige Defensive der Citizens im Fokus. Immer mehr wird aber auch Startrainer Pep Guardiola zum Thema. Denn beim langjährigen Dominator des englischen Fussballs läuft es aktuell überhaupt nicht. In der Liga verlor man am vergangenen Wochenende nach einem ähnlich uninspirierten Auftritt gegen Erzrivale Manchester United mit 0:2. Der Rückstand auf Leader Arsenal beträgt bereits sieben Punkte.

Bereits vor der Blamage gegen Bodø/Glimt streute der britische Journalist und Moderator Richard Keys ein wildes Gerücht: «Guardiola ist am Ende des Jahres sowieso weg. Das ist sicher. Weg. Aber schliessen Sie nicht aus, dass er schon diese Woche gehen könnte», zitieren die «Daily Mail» und weitere englische Medien.

«Seit dem Neujahr läuft vieles gegen uns»

Der Katalane selbst wollte davon zuletzt jedoch nichts wissen: «Ich bin glücklich hier, ich möchte hier bleiben», sagte der 55-Jährige, dessen Vertrag noch bis Sommer 2027 gültig ist, im Dezember. Doch seither hat sich einiges getan.

«Seit dem Neujahr läuft vieles gegen uns», so Guardiola nach dem Spiel in Norwegen am Dienstag. «Es ist eine schwierige Zeit, was die Ergebnisse angeht. Alles scheint ein wenig gegen uns zu laufen.» Die Schuld schiebt der Startrainer in erster Linie auf die zahlreichen Absenzen. «Wir stecken da drin, weil mir viele wichtige Spieler fehlen.»

Guardiola: «Alles scheint ein wenig gegen uns zu laufen»

Guardiola: «Alles scheint ein wenig gegen uns zu laufen»

20.01.2026

Unter anderem fehlen mit Ruben Dias, John Stones und Josko Gvardiol gleich drei Stammspieler in der Verteidigung. Und auch im Mittelfeld sind etliche Spieler derzeit nicht verfügbar, darunter Mateo Kovacic, Matheus Nunes oder Nico Gonzalez.

500 Millionen Euro für Transfers – 0 Titel

Über fehlende Investitionen kann sich Guardiola indes nicht beklagen. Das letztjährige Wintertransferfenster mit eingerechnet hat City in nur einem Kalenderjahr über 500 Millionen Euro für neue Transfers ausgegeben. Seit dem Meistertitel und dem Sieg im englischen Supercup vor eineinhalb Jahren warten die «Skyblues» aber auf eine Trophäe.

Alleine in diesem Winter durfte der Katalane mit Offensiv-Star Antoine Semenyo (rund 75 Millionen Euro) und Abwehrspieler Marc Guéhi (rund 25 Millionen Euro) zwei Transfers im Wert von insgesamt fast 100 Millionen Euro begrüssen. In der Champions League können Semenyo und Guéhi allerdings erst für die K.o.-Phase neu registriert werden.