Didi Hamann erklärt im blue Sport Studio, wieso er zwischen Bayern und Paris Saint-Germain auch im Rückspiel mit Spektakel rechnet und verrät, welche Entscheidung der Münchner ihn überrascht hat.
Mi 06.05. 19:55 - 00:00 ∙ blue Sport Live ∙ UHD HDR FC Bayern München - Paris Saint-Germain
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«Es war ein Spektakel. Ein Spiel, das ich auch zu meiner Aktivzeit nie gesehen habe», staunt Didi Hamann auch eine Woche nach dem begeisternden Hinspiel zwischen PSG und Bayern. Dabei streicht der Deutsche eine Sache heraus: «Neuer hat fünf Schüsse auf das Tor gekriegt, fünf waren drin. Auch Safonov konnte bei keinem Tor etwas machen. Es war kein Abwehrfehler dabei.»
Das spreche für die Klasse der Offensivabteilungen. «Da muss man einfach anerkennen, dass die sechs Spieler, die vorne gespielt haben, mit die Weltbesten sind. Wenn dann ein Kvaratheskelia oder ein Olise auf einen Verteidiger zulaufen, ist das ab und zu nicht zu verteidigen», sagt Hamann.
Die Schnellsten und Besten
Genau darin sieht der 52-Jährige einen grossen Unterschied zu seiner Aktivzeit: «Zu meiner Zeit hat jede Mannschaft ein, zwei pfeilschnelle Spieler gehabt. Aber diese konnten meistens nicht Fussball spielen. Heute aber sind es die Schnellsten und die Besten. Das ist eine neue Ära.» Und so würde es Hamann nicht überraschen, sollte auch das Wiedersehen in der Allianz Arena von der Offensive der beiden Teams geprägt sein.
Sehr überrascht zeigt sich Hamann derweil vom Entscheid der Bayern, das Rückspiel in einem neuen Dress zu bestreiten. «Sie haben in diesem Jahr ein oder zwei Spiele verloren – und dann in so einem Spiel mit einem neuen Trikot zu spielen», sagt Hamann, der während seiner Karriere sehr abergläubisch ist, und räumt ein: «Das hat mich wahnsinnig gewundert.»