Vor dem Champions-League-Knüller zwischen Real und Atlético zeigt Nati-Verteidiger Rodriguez mit Betis Sevilla, wie man Reals Wunder-Sturm aus dem Spiel nimmt. blue Sport ist im Estadio Benito dabei.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Gute Nachrichten für Atlético Madrid vor dem Champions-League-Achtelfinal gegen Stadtrivale Real: Der Wunder-Sturm mit Vinicius, Mbappé und Rodrygo ist nicht unaufhaltbar!
- Nati-Verteidiger Ricardo Rodriguez hat mit Betis Sevilla am Wochenende beim 2:1-Sieg gezeigt, wie es geht. Mit einer hochstehenden Viererkette.
- Rodriguez zu blue Sport: «Rodrygo, Vinicius und Mbappé darf man keinen Raum lassen. Am besten ist es, wenn du sie schon bei der Ballannahme störst.» Und wenn's mal nicht funktioniert? Rodriguez: «Dann braucht jeder Verteidiger der Welt Glück.»
Real Madrid hat den derzeit wohl besten Sturm der Welt. Vinicius, Mbappé und Rodrygo sind ultraschnell, trickreich, torgefährlich. Diese Extraklasse hat ihren Preis. Der geschätzte Marktwert des Trios? 460 Millionen Euro!
Die grosse Frage: Wie stoppt man Vinicius, Mbappé und Rodrygo?
Die richtige Antwort hat in den letzten Partien in der Champions League kein Team gefunden. ManCity bekam zweimal je drei Gegentreffer eingeschenkt, Stade Brest und Atalanta Bergamo kassierten ebenfalls drei, RB Salzburg und Borussia Dortmund gleich deren fünf.
Rodriguez: «Wir haben versucht, hochzustehen»
Das Rezept gegen den 460.Mio-Euro-Sturm gefunden, hat am Samstag Ricardo Rodriguez mit Betis Sevilla.
blue Sport ist beim 2:1-Sieg von Betis über Real im Estadio Benito Villamarin hautnah dabei. Kaum eine Chance gestehen Rodriguez, er bekommt es als Linksverteidiger 90 Minuten vorwiegend mit Rodrygo und ab und an auch mit Mbappé zu tun, und seine Kollegen den Madrilenen zu. «Real hat wohl die beste Offensive der Welt. Wir haben unser Spielsystem jedoch nicht angepasst und versucht, hochzustehen», sagt Rodriguez nach dem Schlusspfiff.
Ganz nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung. Und es geht auf. Auffallend oft schaltet sich auch Rodriguez in den Angriff ein und geht auch in den Abschluss. Sein Distanzschuss nach 22 Minuten fliegt knapp übers Gehäuse, sein Freistoss kurz darauf wird noch entscheidend abgelenkt. Und dass die Pfeife des Schiedsrichters in der 65. Minute stumm bleibt, als er von Aurélien Tchouaméni im Strafraum von den Beinen geholt wird, ist ein Fehlentscheid. «Das war Penalty», sagt auch Rodriguez und zeigt die Striemen an seiner Wade.
«... dann brauchst du als Verteidiger auch Glück»
Und wie neutralisiert man nun Reals drei Sturm-Rakten? Rodriguez: «Du musst über die gesamte Spieldauer hochkonzentriert bleiben, intelligent spielen, gutstehen und solidarisch verteidigen. Unser Mittelfeld hat toll mitgeholfen und gut nach hinten gearbeitet. Passt man gegen diesen Weltklasse-Sturm einmal nicht auf, kriegt man das Gegentor. Rodrygo, Vinicius und Mbappé darf man keinen Raum lassen. Am besten ist es, wenn du sie schon bei der Ballannahme störst.»
Einfacher gesagt als getan. Was, wenn’s nicht gelingt und einer der drei mit Ball am Fuss und Tempo auf dich zustürmt? «Ganz ehrlich», sagt Rodriguez und schmunzelt, «dann wird’s für jeden Verteidiger der Welt schwierig. Dann brauchst du auch Glück, dass du richtig spekulierst und dich für die richtige Seite entscheidest.» So wie Rodriguez bei seinem Zweikampf gegen Rodrygo kurz vor Schluss.
Mal schauen, ob Atlético Madrid Reals Offensivkünstler ebenfalls in den Griff kriegen. Am Dienstagabend ab 21.00 Uhr auf blue TV.
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Di 04.03. 19:55 - 23:30 ∙ blue Sport Live ∙ Real Madrid C.F. - Club Atlético de Madrid
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