Für blue Sport Experte Markus Neumayr ist das Tief des FC Lugano kein Zufall. Es sei eine Akkumulation von negativen Ereignissen.
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- Der FC Lugano scheidet in der Conference League aus.
- Markus Neumayr spricht Klartext: «Wenn man es nicht schafft, die Führung gegen eine mittelmässige bis unterdurchschnittliche Conference-League-Mannschaft über die Runden zu bringen, dann hat es Lugano am Ende auch nicht verdient.»
- Das Formtief der Luganesi ist für Neumayr kein Zufall. «Im Winter hat jeder davon gesprochen, dass Lugano Meister wird. Dann kamen die Unruhen innerhalb des Klubs und die Mannschaft wurde innerhalb weniger Monate zu Grunde getragen.»
Der FC Lugano befindet sich in einem Tief. Nach vier Pleiten in Folge scheiden die Tessiner in der Conference League im Achtelfinal aus. Noch vor wenigen Wochen sah die Welt der Luganesi anders aus. Man stand in der Liga zuoberst, war im Cup und in der Conference League noch mit dabei. Diese Fakten gehören der Vergangenheit an.
Für Markus Neumayr ist der Leistungseinbruch Luganos kein Zufall. Bei den Luganesi sei nach der Winterpause viel passiert. «Das ist eine Akkumulation von negativen Erlebnissen. Dass die Mannschaft kein Selbstvertrauen mehr hat und die Spieler nicht mehr an sich glauben, das ist nur die logische Konsequenz von all dem.»
Neumayr führt fort: «Im Winter hat jeder davon gesprochen, dass Lugano Meister wird. Dann kamen die Unruhen innerhalb des Klubs und die Mannschaft wurde innerhalb weniger Monate zu Grunde getragen.»
Steffen: «Lugano mit grösserem Selbstvertrauen hätte das geschafft»
Beim Conference-League-Rückspiel lag Lugano in der 90. Minute noch auf Viertelfinal-Kurs, dann sah Albian Hajdari die Rote Karte und Celje rettete sich mit einem Penalty-Tor in die Verlängerung. Neumayr hält fest: «Wenn man es nicht schafft, die Führung gegen eine mittelmässige bis unterdurchschnittliche Conference-League-Mannschaft über die Runden zu bringen, dann hat es Lugano am Ende auch nicht verdient.»
Renato Steffen ist sich nach dem Spiel sicher: «Lugano mit einem grösseren Selbstvertrauen hätte das (Führung über die Runden bringen, d.Red.) geschafft.» Trainer Mattia Croci-Torti erhofft sich trotz des Aus einen moralischen Aufschwung. «Dieses Spiel kann uns viel Überzeugung geben.» Man habe im Spiel zwar Fehler gemacht, aber immer wieder Lösungen für die Probleme gefunden.
Auf Lösungssuche macht sich Lugano am kommenden Sonntag in der Super League. Die kriselnden Tessiner empfangen Liga-Schlusslicht Winterthur.