Lugano scheidet im Achtelfinal-Rückspiel gegen Celje aus der Conference League aus. Im Elfmeterschiessen scheitern drei von vier Luganesi – auch Renato Steffen. Nach dem Spiel liefert er sich dann ein heftiges Wortgefecht mit einem Lugano-Fan.
Keine Zeit? blue Sport fasst für dich zusammen
- Lugano scheidet in der Conference League im Achtelfinal aus.
- Renato Steffen ist einer der Fehlschützen im Elfmeterschiessen. Nach dem Spiel liefert er sich ein Wortgefecht mit einem Fan.
- Andere Lugano-Fans und Trainer Croci-Torti verhindern, dass die Situation nicht ausartet.
Es ist ein ganz bitterer Abend für die Luganesi. Erst verspielen sie in der regulären Spielzeit den Einzug ins Viertelfinale, später retten sie sich dank eines Treffers in der 118. Minute in Unterzahl spielend ins Elfmeterschiessen. Dort scheiden sie nach drei Fehlschüssen aus.
Klar, dass die Nerven nach dem Spiel in der Stockhorn Arena in Thun blank liegen. Am TV sind Bilder zu sehen, wie Captain Renato Steffen auf dem Platz stehend mit einem Zuschauer aus dem eigenen Fan-Block – wild gestikulierend – diskutiert. Dann stapft er auf die Tribüne und das Wortgefecht geht weiter. Die beiden kommen sich sehr nahe, berühren sich aber nicht. Andere Fans und auch Lugano-Coach Croci-Torti kommen hinzu und sorgen dafür, dass die beiden getrennte Wege gehen.
«Blick» hat den Lugano-Trainer nach dem Spiel auf diese Szene angesprochen. «Ich bin hingegangen, um die Situation zu schlichten. Solche Situationen dürfen nicht vorkommen. Wir müssen eine Einheit bleiben.»
Bei blue Sport zeigt sich der Trainer enttäuscht über den Spielverlauf, lobte aber seine Spieler dafür, dass sie an diesem Abend alles in die Waagschale geworfen und Charakter bewiesen hätten.