blue News Logo
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
Doping-Jäger König erklärt Sperre gegen Hussein: «Es war kein Vorsatz nachweisbar»
StartseiteChevron rechtsSport

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Mildes Strafmass

Doping-Jäger König erklärt Sperre gegen Hussein: «Es war kein Vorsatz nachweisbar»

Kariem Husseins Doping-Sperre hätte noch länger ausfallen können.

Kariem Husseins Doping-Sperre hätte noch länger ausfallen können.

Bild: Keystone

Nachdem Kariem Hussein an den Schweizermeisterschaften ein folgenschwerer Fehler unterläuft, zeigt er sich nach dem positiven Resultat seines Doping-Tests kooperativ – und entkommt so einer noch längeren Sperre.

Nach dem Schock und einer positiven Doping-Probe kurz vor dem Auftakt der Olympischen Spiele in Tokio spricht Kariem Hussein von einem Irrtum. Der beste Schweizer Hürdensprinter über 400 m beteuert in einer veröffentlichten Videobotschaft, hinter seinem Vergehen stecke keinerlei Absicht oder Kalkül. Beispielhaft dafür sei auch, dass er die verbotene Lutschtablette (Gly-Coramin) direkt nach dem Finallauf der Schweizer Meisterschaften in aller Öffentlichkeit zu sich genommen habe.

Anders als der renommierte Sportarzt Walter O. Frey, der sich dieses Szenario nicht erklären kann, sieht Antidoping Schweiz keinen Grund, an Husseins Schilderung zu zweifeln. «Der Athlet war sehr kooperativ und gab seinen Fehler sofort zu. Entsprechend haben wir absolut keinen Grund, daran zu zweifeln. Er kam sehr ehrlich und glaubwürdig rüber», sagt Direktor Ernst König gegenüber «SRF».


Teaser image

Zweifel nach Doping-Verstoss

Sportarzt Frey über Hussein: «Das ist weit weg von jeglicher Erklärbarkeit»


Zudem korrespondiere die positive Dopingprobe auch mit dem Produkt, das Hussein angegeben habe. König erklärt auch, dass die nachgewiesene Substanz (Nikethamid) sehr selten und praktisch ausschliesslich in dem von Hussein konsumierten Lutschtabletten vorkomme. «Deshalb gab es nicht viele Möglichkeiten, und eine Verunreinigung war für uns sehr unwahrscheinlich».

Eine vergleichsweise milde Sanktion

Aus den genannten Gründen entgeht Hussein schlussendlich auch einer längeren Sperre. «Es ist eine relativ milde Sanktion. Es war kein Vorsatz nachweisbar, er hat nicht absichtlich das Produkt zu sich genommen, um die Leistung zu verbessern», erklärt König. Ins gleiche Horn bläst Philipp Bandi, Chef Leistungssport von Swiss Athletics: «Seine Ehrlichkeit hat sicher geholfen, dass das Strafmass neun Monate ist. Es gibt ähnliche Fälle, im Tennis mit Marin Cilic, der auch neun Monate gesperrt war. Es ist sicher gut, dass es beim Strafmass von Dopingvergehen einen gewissen Spielraum gibt – es sind nicht alle Vergehen gleich schwerwiegend.»

Nichtsdestotrotz zeigt sich Bandi enttäuscht: «Eine solche Nachlässigkeit ist nicht erklärbar und es ärgert mich auch. Es ist die Pflicht des Athleten, auch eine Lutschtablette auf ihre Inhaltsstoffe zu überprüfen. Das ist auch einfach möglich, auf der App oder der Webseite von Antidoping Schweiz.» Man würde auch bei Swiss Athletics seit Jahren in die Prävention investieren und das Thema Doping ansprechen. Der Fall von Hussein zeige nun, dass man dort weitermachen müsse. «Es ist ärgerlich, dass das passiert ist. Es ist ein Versagen des Athleten.» Denn am Ende des Tages sei jeder Athlet selbst verantwortlich.

Auch bei Antidoping Schweiz, wo die Prävention ebenfalls grossgeschrieben wird, bereut man den Vorfall zutiefst. «Es ist sehr unschön. Das sind genau die Fälle, die wir nicht wollen», macht Direktor König klar und appelliert: «Gescheiter doppelt kontrollieren als gar nicht, das ist sicher die Lektion, die man daraus lernen muss. Ich hoffe, es ist auch für die anderen Schweizer Athleten ein Warnschuss.»

Mehr zum Thema

Tour de France
Tour de France

Olympiasieger Evenepoel bezwingt Weltmeister Pogacar

Sturz im Kreisel
Sturz im Kreisel

Pogacar-Verfolger Vingegaard muss Tour de France aufgeben

Nationale Meisterschaft 1. Stufe
Nationale Meisterschaft 1. Stufe

Nicole Koller und Lillo gewinnen erstmals Mountainbike-Meistertitel

Rad BMX
Rad BMX

Claessens wird in Brisbane Vierte

Meistgelesen

1Carlos Varela: «Messi darf man nicht berühren, das regt mich auf»
2«Den meisten Menschen hier geht es psychisch extrem schlecht»
3Stadtpolizei Winterthur versteigert Fiat Ducato für einen Franken auf Ricardo
4Warum Menschen Tausende Franken für Pilates ausgeben
5Gericht erklärt die Ablehnung des Haftbefehls