Trotz Chancenwucher fährt die Schweizer Hockey-Nati im zweiten Spiel der Heim-WM den zweiten Sieg ein. Das sagen Torschütze Timo Meier, Goalie Sandro Aeschlimann und Trainer Jan Cadieux nach der Geduldsprobe gegen Lettland.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Die Schweizer Eishockey-Nati schlägt Lettland mit 4:2 und fährt im zweiten Spiel der Heim-WM den zweiten Sieg ein.
- Torschütze Timo Meier erklärt im Interview mit blue Sport, wieso sich die Schweizer gegen die Letten lange auf den ersten Torerfolg gedulden mussten.
- Goalie Sandro Aeschlimann, der sein erst zweites WM-Spiel seiner Karriere absolvierte, sagt: «Es hat grossen Spass gemacht und die Jungs haben es mir extrem einfach gemacht.»
Timo Meier
«Wir wussten, dass es nicht einfach wird. Lettlands Goalie hatte gute Paraden, sie haben Schüsse blockiert und wirklich hart verteidigt. Wir mussten positiv bleiben und weitermachen, so wurden wir dann auch belohnt.
Es ist immer schön, ein Tor zu erzielen – für die Nati und vor unseren Fans. Es war ein wichtiges Tor für uns, nachdem es lange 0:0 gestanden hatte.
Morgen werde ich ausschlafen und nach zwei Spielen nacheinander auf den Körper schauen und gut erholen. Und dann werde ich sicher der Familie Hallo sagen und Zeit mit der Mannschaft verbringen und Brettspiele spielen. (...) Wir haben sonst schon die Chance, Zürich zu erkunden. Jetzt sind wir hier, um Eishockey-Spiele zu gewinnen.»
Sandro Aeschlimann
«Ich habe am Freitagabend erfahren, dass ich spielen werde. Ich war unglaublich freudig. Ich war fast etwas zu giggerig, um schlafen zu können. Ich habe mich mega gefreut.
Die Anspannung war nicht grösser als in den Playoffs. Ich habe mich einfach mega gefreut, mit den Jungs vor diesen Fans in den Krieg zu ziehen. Es hat grossen Spass gemacht und die Jungs haben es mir extrem einfach gemacht.
Ich muss meinen Job machen und es Jan (Cadieux) möglichst schwierig machen, einen Entscheid zu treffen. Dann machen die Goalies etwas richtig.»
Jan Cadieux
«Ich bin sehr stolz, wie die Jungs aus der Kabine gekommen sind und mit welcher Energie wir spielen. Wir wissen: Wenn wir Erfolg haben wollen, müssen wir 60 Minuten auf diesem Level spielen. (...) Wir müssen noch daran arbeiten, konsequenter zu sein vor dem gegnerischen Tor.
Wir müssen bescheiden bleiben. Es sind erst zwei Spiele und es geht noch sehr lange. Wir werden auch im nächsten Spiel auf einen sehr guten Gegner treffen. Die wichtigste Sache ist nun die Erholung.»