Auf den 6:1-Triumph gegen Deutschland lässt die Schweizer Hockey-Nati an der Heim-WM einen eindrücklichen 9:0-Sieg gegen Österreich folgen. Die Stimmen zum vierten WM-Auftritt.
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- Die Schweizer Hockey-Nati weist auch Österreich in die Schranken und fährt dank einem 9:0-Triumph den vierten Sieg im vierten WM-Spiel ein.
- Sven Andrighetto streicht im Interview mit blue Sport das starke Kollektiv heraus, lobt zugleich aber den Doppeltorschützen Théo Rochette.
- Auch Nat-Coach Jan Cadieux zeigt sich zufrieden, will den perfekten Turnierstart aber keinesfalls überbewerten.
Die Schweizer Eishockey-Nati ist an der Heim-WM nicht zu bremsen. Im vierten Spiel fährt das Team von Jan Cadieux den vierten Sieg ein. Und wie! Im Nachbarduell schiessen die Eisgenossen die bis dahin ungeschlagenen Österreicher gleich mit 9:0 aus der ausverkauften Swiss Life Arena.
«Wir bringen unseren Speed über vier Linien auf das Eis und können uns stetig verbessern. Wir sind auf einem guten Weg», erklärt Sven Andrighetto das deutliche Ergebnis. «Wir haben 25 Weltklasse-Spieler in unserer Mannschaft. Jede Linie kann Tore schiessen oder Tore verhindern. Es geht bei uns immer ums Kollektiv.»
Weil der leicht angeschlagene Pius Suter gegen Österreich eine Pause erhält, stürmt Andrighetto im vierten WM-Spiel an der Seite von Denis Malgin und Théo Rochette. Die Umstellung macht sich jedoch kaum bemerkbar. Während Andrighetto (drei Assists) und Malgin (zwei Assists) in der Vorbereiterrolle glänzen, gelingen Rochette gar seine ersten beiden WM-Tore der Karriere.
«Théo ist ein unglaublich talentierter, junger Spieler. Die Zukunft des Schweizer Eishockeys, der aber jetzt schon da ist. Es macht Spass, mit ihm zu spielen und wir sind mega happy, dass er seine ersten zwei WM-Tore erzielen konnte», lobt Andrighetto.
Cadieux tritt erneut auf die Euphorie-Bremse
Den perfekten WM-Start will die Nati allerdings nicht überbewerten. Das unterstreicht Trainer Jan Cadieux: «Ein guter Tag. Der Spielstand ist am Ende egal. Wir wollten gewinnen und wir haben gewonnen. Jetzt ist es wichtig, dass wir demütig bleiben und nicht zu viel über dieses Resultat nachdenken. Das Wichtigste war der Charakter und der Fokus, den die Mannschaft über 60 Minuten gezeigt hat.»
Dasselbe erwartet Cadieux von seinem Team auch am Donnerstag gegen Grossbritannien. Auf die Frage, ob alles andere als ein hoher Sieg gegen den Aufsteiger eine Enttäuschung wäre, unterstreicht der 46-Jährige: «Es ist ein grosser Fehler, so zu denken. Das ist ein schlechtes Mindset. Es ist ein neuer Tag und ein neuer Gegner.» Und weiter: «Die Leute machen einen grossen Fehler, wenn sie denken, Grossbritannien ist nur ein Aufsteiger. Sie spielen gutes Eishockey. Wir respektieren sie und wir müssen uns auf uns konzentrieren.»