Schweden als Angstgegner? Suri: «Als Spieler hörst du das, aber es interessiert dich nicht»

Luca Betschart

28.5.2026

Suri glaubt an Nati-Sieg gegen Schweden: «Die Schweiz ist im Hockey-Fieber»

Suri glaubt an Nati-Sieg gegen Schweden: «Die Schweiz ist im Hockey-Fieber»

Die Schweizer Hockey-Nati trifft im Viertelfinal der Heim-WM auf Schweden. Reto Suri sagt vor der Partie, wen er in der Favoritenrolle sieht.

27.05.2026

Die Schweizer Hockey-Nati trifft im WM-Viertelfinal auf Schweden. Reto Suri blickt im Gespräch mit blue Sport auf die Partie und sagt, was die Schweden gefährlich macht.

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Andreas Lunghi, Luca Betschart, Andreas Aeschbach

Reto Suri über …

… die Qualitäten des schwedischen Teams

«Schweden bringt viele Qualitäten mit. Es wird spannend zu sehen, wie sie sich durch das Turnier entwickelt haben. Die Schweden haben eine spannende Mannschaft mit vielen jungen Talenten drin, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Der Skill-Level ist sehr hoch, vielleicht fehlt aber noch Erfahrung bei gewissen Spielern. Es wird ein Test auf sehr hohem Niveau.

… die Ausgangslage

«Die Schweiz kann mit vollem Selbstvertrauen in die Partie. Mit den Leuten im Rücken ist die Schweiz in der Favoritenrolle und hat eine sehr gute Chance, den Viertelfinal zu gewinnen.

Die Schweiz ist gut beraten, ihr Spiel einfach durchzuziehen. Bis jetzt hat man immer noch keine Nation gefunden, die der Schweiz das Wasser reichen konnte.»

… die entfachte Euphorie

«Wenn die besten Acht der Welt gegeneinander spielen, ist alles irgendwo auf Augenhöhe. In einem Spiel kann immer alles passieren. Aber die Schweiz hat alle Spiele und ihre Gruppe gewonnen – mit dem Punktemaximum. Alles läuft und man hat eine Riesen-Euphorie entfacht im Land. Die Schweiz ist im Hockey-Fieber. Es ist eine unglaubliche Atmosphäre und Stimmung im Stadion. Man konnte alles in seine Bahnen lenken, so dass man top vorbereitet ist auf den Viertelfinal.»

… den Ruf der Schweden als Angstgegner der Nati

«Als Spieler hörst du das, aber es interessiert dich nicht. Auch mich als Spieler hat das nie gross interessiert. Das ist ja das Schöne am Sport. Es hat sicher die eine oder andere schmerzliche Niederlage gegeben in der Vergangenheit. Aber im Sport gibt es immer wieder neue Möglichkeiten. Und dann kommt es darauf an, wohin man den Fokus richtet. Ob man jetzt von einem Angstgegner redet und dementsprechend in der Vergangenheit lebt, oder ob man sagt: Es ist ein WM-Viertelfinal zuhause, man weiss, was man bisher geleistet hat und man weiss, wieso es so gut läuft. Dann ist es eine neue Möglichkeit, Schweden zu schlagen.»

… das Goalie-Luxusproblem

«Alle drei Goalies haben ihren Job gemacht. Auch Sandro Aeschlimann kam zum Zug zu Beginn dieser WM, als Berra krankheitshalber ausgefallen ist. Es ist ein Luxusproblem. Schlussendlich hat Genoni am meisten Rhythmus und ich gehe davon aus, dass er im Tor stehen wird.»

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