Die Vorrunde der Eishockey-WM in der Schweiz ist gespielt. Nun geht es mit den K.o.-Spielen in die heisse Phase. In unserem Ticker halten wir dich auf dem Laufenden.
Die Halbfinals im Überblick
Der Ticker zur Eishockey-WM 2026:
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Liveticker
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Liveticker beendet
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Norwegen holt erste WM-Medaille
In der Vorrunde hatten die Norweger gegen Kanada noch in der Verlängerung verloren und hinter dem Rekord-Weltmeister den zweiten Gruppenplatz belegt. Nun revanchierten sie sich und gewannen erstmals überhaupt in der WM-Geschichte eine Medaille.
Zwar verspielten sie in den letzten 76 Sekunden der regulären Spielzeit einen 2:0-Vorsprung, doch in der Verlängerung gelang Noah Steen nach dreieinhalb Minuten mit seinem siebten Tor an diesem Turnier der Lucky Punch.
Die Norweger gingen in der 8. Minute in Führung; Emilio Pettersen profitierte von einem Goaliefehler, als Jet Greaves den Puck hinter dem eigenen Tor verlor. Im Mitteldrittel erhöhte Stian Solberg mit einem abgelenkten Schuss auf 2:0 (33.). Dann bäumten sich die Kanadier noch einmal auf. Robert Thomas gelang ein Doppelpack – das 2:2 fiel sieben Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit.
Haukeland überragend
Der Erfolg der spielerisch unterlegenen Norweger war etwas glückhaft, aber am Ende nicht unverdient, weil sie den Sieg mehr wollten als die Kanadier mit ihren Superstars Sidney Crosby und Macklin Celebrini. Zudem hielt Goalie Henrik Haukeland (46 Paraden) von den Straubing Tigers herausragend.
Kanada, das am Samstagabend mit 2:4 im Halbfinal an Finnland gescheitert war, misst einer Bronzemedaille traditionell wenig Bedeutung bei. Im Mutterland des Hockey gilt die Devise: Gold oder nichts. Letztmals gewannen die Kanadier 1995 ein Bronze-Spiel, seither verloren sie nun zum sechsten Mal im «kleinen» Final.
Die Norweger krönten eine herausragende WM, in der sie Tschechien und den grossen Nachbarn Schweden bezwangen, mit der unerwarteten Medaille.
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«Es ist ihr Heim-Stadion, aber das ist mir egal»
Finnland fordert im WM-Final die Schweiz. Nach dem 4:2-Sieg gegen Kanada im Halbfinal äusserten sich zwei finnische Stars in der Mixed Zone gegenüber SRF zum anstehenden Endspiel gegen den Gastgeber.
«Es ist ihr Heim-Stadion, aber das ist mir egal. Es ist laut und schön, hier zu spielen», sagt Konsta Helenius, der gegen die Kanadier das wegweisende 3:2 für Finnland schoss. «Als wir in der Gruppenphase gegen sie gespielt haben, hatten wir einen schlechten Start. Wir müssen von Anfang an bereit sein und für die ganzen 60 Minuten gut spielen. Das ist das Wichtigste.»
Auf die Atmosphäre freut sich auch der zweifache Stanley-Cup-Sieger Aleksander Barkov: «Es wird grossartig. Gegen die Schweiz, in ihrem Zuhause – schon das erste Spiel gegen sie war unglaublich. Wir freuen uns sehr. Offensichtlich müssen wir besser sein als im letzten Spiel.»
Dass der 30-Jährige, der die Saison bei den Florida Panthers verletzungsbedingt verpasste und erst kurz vor der WM zurückkehrte, am Sonntagabend das zehnte Spiel innert 17 Tagen bestreitet, macht ihm nichts aus: «Im Finale spielt es keine Rolle, wie müde du bist – das wird dich begeistern.»
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Finnland düpiert den Rekord-Weltmeister und folgt der Nati in den Final
Der Rekord-Weltmeister Kanada muss weiter auf seinen 29. WM-Titel, den ersten seit 2023, warten. Die Nordamerikaner, die in der Freiburger Gruppe B ohne Niederlage Erster geworden waren, waren gegen Finnland vor allem in der Defensive zu anfällig.
Im Mitteldrittel machten die Finnen innert zwölf Minuten aus einem 1:2 ein 4:2. Es waren diesmal die NHL-Stürmer, die für die entscheidende Differenz sorgten. Captain Aleksander Barkov von den Florida Panthers traf nur 49 Sekunden nach Wiederbeginn zum Ausgleich, Konsta Helenius (Buffalo) und Aatu Raty (Vancouver) wendeten das Blatt in der 32. und 33. Minute ganz.
Im Schlussdrittel machten die Kanadier zwar wieder mehr Druck und kamen auch zu ein paar guten Chancen. Insgesamt schaukelten die Finnen den Sieg aber relativ sicher über die Zeit.
Finnland steht zum 14. Mal in einem WM-Final. Gewonnen haben sie «nur» vier davon, den letzten vor vier Jahren zuhause in Tampere mit 4:3 nach Verlängerung gegen Kanada.
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Freinacht in Zürich bei Schweizer Weltmeister-Titel
Falls das Schweizer Eishockey-Nationalteam am Sonntagabend im Final in Zürich den WM-Titel holt, darf in der Stadt ohne Sperrstunde gefeiert werden. Wie das Zürcher Sicherheitsdepartement bekannt gab, gilt in Innenräumen von Gastwirtschaftsbetrieben eine Freinacht. Gartenrestaurants und Boulevard-Cafés müssen sich hingegen an die normalen Öffnungszeiten halten.
Auf jeden Fall eine Medaillenfeier wird es am Montag in der Stadt Zürich geben. Diese ist gegen 17.30 Uhr geplant. Im Falle eines WM-Titels steigt auf dem Helvetiaplatz eine grosse Party, bei einer Finalniederlage wird im Theatersaal des Volkshaus Zürich gefeiert. Weitere Informationen folgen, wie der Schweizer Eishockeyverband mitteilt.
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Die Nati-Fans feiern den Finaleinzug vor dem Stadion
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Ralph Krueger folgt auf Federer
Nachdem gegen Schweden Roger Federer die Starting Six in der Kabine der Schweizer Nati präsentierte, ist die Reihe vor dem Halbfinal gegen Norwegen an Ralph Krueger.
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Fanzone in Altstetten bereits voll
Wie die Polizei vor dem Stadion bekannt gibt, ist die offizielle Fanzone neben der SwissLife Arena schon vor dem Spielbeginn der Schweizer Nati voll. Aus Sicherheitsgründen werden keine Menschen mehr reingelassen. Wie es da während des Viertelfinals gegen Schweden aussah, siehst du im folgenden Video:
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Kniecheck hat Nachspiel: Timo Meier wird für ein Spiel gesperrt
Der harte Check im Mitteldrittel gegen den Schweden Oskar Sundqvist hat für Timo Meier ein Nachspiel. Die IIHF-Disziplinarkommission sperrt den Nati-Stürmern für den Kniecheck in der 35. Minute für ein Spiel. Damit verpasst Meier, der mit drei Toren und acht Assists der viertbeste Schweizer Skorer an dieser WM ist, den Halbfinal gegen Norwegen am Samstag.
Während der Partie kam Meier mit einer Zwei-Minuten-Strafe davon, was bei den Schweden grossen Ärger auslöste. «Unglaublich unfair. Feige Schiedsrichter. Sie trauen sich nicht, gegen das Schweizer Publikum zu entscheiden. Wirklich feige», sagte etwa das 18-jährige Supertalent Ivar Stenberg. Mehr dazu findest du hier.
Dean Kukan, der wegen eines Cross-Checks gegen Schweden eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhalten hat, kassiert dagegen keine Sperre und ist im Halbfinal spielberechtigt.
Bild: Swiss Ice Hockey -
Suri warnt vor Norwegen: «Eine spielerisch starke Mannschaft»
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Die Schweiz trifft im Halbfinal auf Norwegen
Die Schweizer Nati räumt im Viertelfinal Angstgegner Schweden aus dem Weg und trifft im Halbfinal auf das grosse Überraschungsteam aus Norwegen. Mehr dazu im ausführlichen Spielbericht:
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Prominenter Gast in der Garderobe: So heizt Roger Federer der Schweizer Nati ein
Was im letzten Spiel gegen Finnland noch Büne Huber übernommen hatte, ist heute die Aufgabe von Roger Federer. Die Tennis-Legende verkündet vor Spielbeginn die Startaufstellung der Mannschaft.
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Kanada weist USA in die Schranken
Die ersten beiden Halbfinalisten an der Eishockey-WM in Zürich und Freiburg heissen Kanada und Finnland.
Kanada schaltete mit einem 4:0-Sieg den aktuellen Weltmeister und Olympiasieger USA aus. Macklin Celebrini brachte die Kanadier in der Neuauflage des diesjährigen Olympia-Finals in der 19. Minute mit 1:0 in Führung. Das 19-jährige Supertalent, das sein Team als Captain anführt und in der vergangenen NHL-Qualifikation mit 115 Punkten viertbester Skorer war, nutzte den ihm im Powerplay gewährten Raum und reüssierte mit einem Schuss ins Lattenkreuz. Es war für Celebrini das sechste Tor an diesem Turnier.
Kanadas Sidney Crosby (rechts) feiert mit Teamkollege Macklin Celebrini den Treffer zum 4:0. KeystoneVor dem 2:0 (30.) eroberte Mark Scheifele in der eigenen Zone den Puck, bediente Dylan Holloway mit einem herrlichen Pass, und dieser verwertete den selbst provozierten Abpraller. Auch im letzten Drittel waren die Amerikaner zu keiner Reaktion fähig, nicht zuletzt wegen des starken kanadischen Keepers Jet Greaves, der 34 Schüsse parierte. In der 59. Minute trafen Connor Brown und Sidney Crosby innerhalb von 40 Sekunden jeweils ins leere Tor. Für Crosby war es nach neun Assists der erste Treffer an dieser WM. Vor einem Jahr scheiterten die Kanadier im Viertelfinal an Dänemark (1:2), gegen den Erzrivalen traten sie nun deutlich konzentrierter auf.
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Finnland dank starker Effizienz
Finnland setzte sich im Viertelfinal gegen Tschechien 4:1 durch. Die Nordländer präsentierten sich äusserst effizient und benötigten bloss neun Torschüsse, um nach 22 Minuten 3:0 vorne zu liegen. Das 1:0 (8.) erzielte Sakari Manninen auf Pass von Jesse Puljujärvi – beide stehen bei Genève-Servette unter Vertrag. Dem Tor ging ein Puckverlust von Jiri Tichacek voraus. In der Folge waren Anton Lundell nach einem Abpraller (15.) und Konsta Helenius nach einem Konter erfolgreich.
Die Finnen nutzen ihre Chancen eiskalt aus. KeystoneDanach hatten die Finnen die Partie im Griff, bis Puljujärvi und Olli Määttä kurz hintereinander zwei dumme Strafen kassierten. Die Tschechen nutzten doppelte Überzahl: Filip Hronek erzielte nach einem Pass des Zuger Stürmers Dominik Kubalik das 1:3 (31.). Eine Aufholjagd der Osteuropäer blieb aber trotz guter Chancen aus; nach dem 4:1 von Lenni Hämeenaho in der 56. Minute auf Assist von Manninen gab es über den Ausgang der Partie keine Zweifel mehr. In den letzten drei Jahren waren die Finnen jeweils im Viertelfinal gescheitert, nun kämpfen sie wieder um eine Medaille. Tschechien verlor nach dem WM-Titel 2024 zum zweiten Mal in Serie in der ersten K.o.-Runde.
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Kanada vs. USA 4:0
Die Schlusssirene ertönt: Kanada schlägt die USA 4:0
Kanada bleibt auch im achten WM-Spiel ungeschlagen und zieht dank dem souveränen Sieg gegen den Erzfeind und Titelverteidiger in den Halbfinal ein.
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Kanada vs. USA 4:0*
Kanada im Gigantenduell gegen die USA vor dem Sieg
Das Gigantenduell scheint entschieden: Nachdem Celebrini und Holloway die Kanadier in den ersten 40 Minuten auf die Siegesstrasse bringen, sorgen Brown und Crosby mit ihren Treffern ins leere Tor kurz vor Schluss für die Entscheidung.
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FInnland vs. Tschechien 4:1
Die Partie in Zürich ist vorbei: Finnland steht im Halbfinal
Die Finnen lassen in der Schlussphase nichts mehr anbrennen und ziehen dank eines 4:1-Sieges gegen Tschechien in den Halbfinal ein. Einziges Team, das Finnland auf dem Weg dahin bezwingen konnte: Die Schweiz.
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Finnland vs. Tschechien 4:1*
Finnland erhöht kurz vor Schluss auf 4:1
Gut vier Minuten vor Schluss gelingt Finnland wohl die Entscheidung: Lenni Hameenaho fängt in der Mittelzone die Scheibe ab und kann alleine aufs Tor der Tschechen laufen. Hameenaho überlistet Goalie Korenar und stellt auf 4:1 für Finnland.
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Finnland vs. Tschechien 3:1* / Kanada vs. USA 2:0*
Finnland und Kanada führen nach 40 Minuten
Die Finnen haben sich vom Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen lassen und haben das Spiel bis zur zweiten Pause im Griff. Nach 40 Minuten führen sie gegen Tschechen mit 3:1.
In Fribourg haben die Kanadier gegen die Erzrivalen aus den USA ebenfalls alles unter Kontrolle. Sie führen nach zwei gespielten Dritteln mit 2:0 dank Macklin Celebrini und Dylan Holloway.
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Kanada vs. USA 2:0*
Cooley hält mirakulös
Kanada kommt zu einer Grosschance. Cooley lässt einen Schuss von links nach vorne abprallen, wo Connor Brown angebraust kommt. Er zieht direkt ab, scheitert aber an der Fanghand des USA-Torhüter, der sich lang macht und den Puck noch aus dem Netz kratzt.
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Finnland vs. Tschechien 3:1*
Wenn nicht in doppelter Überzahl, wann dann
Die Tschechen spielen mit zwei Mann mehr und installieren sich in der finnischen Zone. Der Puck kommt an der blauen Linie zu Filip Hronek, der den finnischen Torhüter Annunen mit einem satten Slapshot bezwingt.
In einfacher Überzahl fällt dann kein Tor mehr. Finnland führt nach mehr als die Hälfte der Partie mit 3:1.
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Kanada vs. USA 2:0*
Holloway erhöht für Kanada
Scheifele betreibt gutes Backchecking und erobert den Puck in der eigenen Zone. Er spielt den langen Pass an die gegnerische blaue Linie, wo Dylan Holloway wartet. Er läuft in die gegnerische Zone. Zieht ein erstes Mal ab, trifft aber nur den US-Amerikaner vor sich. Die Scheibe landet wieder auf der Schaufel von Holloway, der Cooley zwischen den Beinen erwischt.
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Kanada vs. USA 1:0*
Strafen auf beiden Seiten – Chancen sind Mangelware
Die beiden Teams schenken sich nichts, das zeigen auch die vielen Strafen in diesen ersten 30 Minuten. Nur mit den Chancen will es auf beiden Seiten noch nicht so ganz. Das liegt auch daran, dass sich die Feldspieler aufopfern und sich in jeden Schuss legen.
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Finnland vs. Tschechien 3:0*
Finnland eiskalt
Ein tschechischer Verteidiger verliert den Zweikampf in der Mittelzone und ermöglicht Finnland ein Zwei-gege-Eins. Aleksander Barkov läuft rechts in die gegnerische Zone und spielt den Querpass zu Konsta Helenius, der nur noch einschieben muss.
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Finnland vs. Tschechien 2:0* / Kanada vs. USA 1:0*
Das 2. Drittel läuft
Sowohl in Zürich als auch in Fribourg stehen die Akteure wieder auf dem Eis und es geht weiter mit dem 2. Drittel.
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Kanada vs. USA 1:0*
Celebrini schiesst Kanada in front
Der kanadische Captain Macklin Celebrini wird an der gegnerischen blauen Linie angespielt und nicht angegriffen. Er kann sich die Ecke aussuchen und entscheidet sich für den Handgelenkschuss ins rechte Lattenkreuz. USA-Goalie Cooley kommt nicht mehr an die Scheibe.
Die US-Amerikaner gleichen vor der ersten Pause nicht mehr aus und so führt Kanada nach 20 Minuten mit 1:0.
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Finnland vs. Tschechien 2:0*
Lundell erhöht für die Finnen
Der tschechische Torhüter Josef Korenar lässt einen Schuss von Lenni Hameenaho nach vorne abprallen und Anton Lundell lässt sich vor dem Tor nicht zweimal bitten. Finnland führt verdient mit 2:0. Mit der Zwei-Tore-Führung gehen die Finnen in die erste Pause.
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Kanada vs, USA 0:0*
Schreckmoment für Kanada: USA-Verteidiger Lindgren wird unter die Dusche geschickt
Wüste Szene nach sechs gespielten Minuten in Fribourg: Evan Bouchard bleibt nach einem Zweikampf am Boden liegen und wirkt benommen. Sofort eilen die Betreuer und Ärzte aufs Eis. Der Kanadier wird während des ersten Powerbreaks behandelt.
Für den US-Amerikaner Ryan Lindgren ist die Partie dagegen bereits beendet. Er wird für einen unerlaubten Check zum Kopf unter die Dusche geschickt – und Kanada kann fünf Minuten Powerplay spielen.
Kanada kann das lange Überzahlspiel nicht ausnutzen. John Tavares hat die beste Chance, scheitert aus kurzer Distanz allerdings an USA-Torhüter Devin Cooley.
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Finnland vs. Tschechien 1:0*
Manninen trifft zur finnischen Führung
Finnland übernimmt von Beginn weg das Zepter und geht in der 8. Minute durch Sakari Manninen in Führung. Er trifft auf Pass von Jesse Puljujärvi, der sich am rechten Flügel den Weg freischafft und im Zentrum seinen Teamkollegen freispielt.
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Auftakt zu den Viertelfinals: Kanada trifft auf die USA
Gleich geht es los mit den ersten beiden Viertelfinals: In Zürich trifft Finnland ab 16.20 Uhr auf Tschechien, in Fribourg kommt es zum Gigantenduell zwischen Kanada und den USA. Hier bleibst du auf dem Laufenden.
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Suri glaubt an Nati-Sieg gegen Schweden: «Die Schweiz ist im Hockey-Fieber
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Nur Medaillen zählen für Schweden
Für Schweden sind an Weltmeisterschaften nur Medaillen gut genug. Ein Scheitern im Viertelfinal am Donnerstagabend gegen die bislang makellose Schweiz würde den hohen Erwartungen nicht entsprechen.
Diesen wurden die Schweden an dieser WM bisher nicht gerecht. Erst am letzten Spieltag der Vorrunde qualifizierten sie sich dank eines 4:2-Sieges gegen die Slowakei für die Viertelfinals – wobei ein Erfolg nach 60 Minuten nötig war, um weiterzukommen. Zuvor gab es Niederlagen gegen Kanada (3:5), Tschechien (3:4) und vor allem Norwegen (2:3).
Das schwedische Kader besteht aus zwölf NHL-Spielern, von denen die Verteidiger Oliver Ekman-Larsson und Mattias Ekholm sowie Stürmer Lucas Raymond hervorzuheben sind. Erstere haben über 1000 Partien in der besten Eishockey-Liga der Welt bestritten, nämlich 1199 respektive 1091. Ekholm bildete bei den Nashville Predators lange ein Duo mit dem Schweizer Roman Josi. Raymond erzielte in den letzten drei NHL-Saisons 83 Tore und 145 Assists in 244 Partien für die Detroit Red Wings und ist aktuell mit elf Punkten (fünf Treffer) der beste schwedische Skorer an dieser WM.
Neben viel Erfahrung ist das Team auch mit vielversprechenden Talenten gespickt – fünf Spieler sind Jahrgang 2006 oder jünger. Einer davon ist der 18-jährige Ivar Stenberg, der in der Vorrunde mit je vier Toren und Assists brilliert hat.
Gecoacht wird das Team von Sam Hallam, der ab der kommenden Saison an der Bande von Genève-Servette stehen wird. Der 46-Jährige ist beeindruckt vom Schweizer Spiel, dementsprechend gross ist der Respekt vor dem in der Vorrunde makellosen WM-Gastgeber. Dennoch wird in der Heimat der Halbfinal-Einzug erwartet, ein Scheitern wäre eine grosse Enttäuschung.
Findet der schwedische Nationaltrainer Sam Hallam die richtigen Worte gegen die Schweiz? Bild: sda -
Odermatt und Büne Huber heizen der Nati ein
Das Stadion in Zürich-Altstetten bleibt eine Schweizer Festhütte. Auch nach dem siebten Spiel feierten die 10'000 Zuschauer die Mannschaft von Jan Cadieux zu den Klängen von Büne Hubers Hit «W. Nuss vo Bümpliz» – und das vor den Augen des anwesenden Frontmanns von Patent Ochsner.
Der 64-jährige Mundart-Rocker hatte auch die Ehre, vor dem Finnland-Spiel in der Kabine die 1. Linie zu präsentieren.
Auch Marco Odermatt war vor Ort – mit einer Kuhglocke stimmte der Ski-Star die Schweizer Fans auf die Partie ein.
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Die Viertelfinals im Überblick
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Segers Warnung: «Der elende Kampf zwischen der Liga und dem Verband ist himmeltraurig»
So stark das Nationalteam im Moment ist, gibt es auch Wolken am Horizont. Wurden zwischen 2008 und 2017 sechs Schweizer im NHL-Draft in der ersten Runde ausgewählt, war es seither noch einer (2022 Lian Bichsel). Das U18-Nationalteam ist vor einem Jahr aus der höchsten Division abgestiegen, was ein Alarmzeichen sein sollte, auch wenn im April der direkte Wiederaufstieg gelang.
Mathias Seger, der 2022 in die Hall of Fame der IIHF aufgenommen worden ist, spricht die Mängel gegenüber Keystone-SDA ganz klar an. Eines der Hauptprobleme ist für den langjährigen Captain der Nationalmannschaft und der ZSC Lions, dass die Breite im Eishockey verloren gehe. «Man sieht, dass kleine Vereine am Eingehen sind, sie die finanziellen Mittel nicht mehr haben, um professionelle Coaches zu engagieren. Das führt zu einer frühen Abwanderung der Talente zu den grossen Klubs.»
Die Vereine der National League seien bestimmend in der ganzen Entwicklung. Nach der Abspaltung vom Verband müssten sie sich bewusst sein, dass sie nicht nur für sich selbst die Verantwortung hätten, sondern für das gesamte Schweizer Eishockey. Der Verband habe aufgrund der Schwächung viel zu wenig Werkzeuge, um entscheidend einzugreifen. «Doch jeder schaut nur auf seinen eigenen Garten, es geht in erster Linie um schnelle Wirtschaftlichkeit.»
Der 48-jährige Seger, der seine Karriere 2018 beendet hat, befürchtet, dass zu spät auf die negativen Tendenzen reagiert werde. «Der National League geht es gut, aber wenn man die Swiss League anschaut, dann geht es dem Schweizer Eishockey eigentlich nicht gut. Wir haben hier so gute Voraussetzungen, so eine Leidenschaft für den Sport, und dann gibt es diesen elenden Kampf zwischen der National League und dem Verband. Das ist himmeltraurig.» Jetzt merke man noch nichts von den Konflikten, die goldene Generation sei noch zu sehen, aber vielleicht dann in zehn Jahren. Dann sei es zu spät, um noch zu reagieren.
Mathias Seger lässt sich vom aktuellen Erfolg nicht blenden. Bild: sda -
Ambühl freut sich auf Ehrung: «Es gehe ja nur eine Stunde»
Andres Ambühl steht bekanntlich nicht gerne im Mittelpunkt. Nächsten Sonntag wird er das aber bei der Zeremonie für die Aufnahme in die Hall of Fame des Internationalen Eishockeyverbandes noch einmal sein. Die Aufnahme hat er sich unter anderem mit dem Rekord von 20 WM-Teilnahmen verdient. Freut er sich darauf? «Momol, es gehe ja nur eine Stunde», sagt Ambühl im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. In erster Linie freut sich der 42-Jährige aber auf die Partien, er ist für das ganze Finalwochenende eingeladen.
Es ist mit Ausnahme von 2018 die erste WM seit seinem Debüt 2004, an der Ambühl nicht auf dem Eis steht. Reizt es ihn nicht angesichts der tollen Atmosphäre? «Logisch wäre es cool mit dieser Stimmung, aber ich habe damit ziemlich abgeschlossen. Ich durfte Ähnliches in Bern (an der WM 2009) erleben, es ist schön, dass das nun die Jüngeren können.»
Während der Karriere sagte Ambühl, auf seine unglaublichen Rekorde angesprochen, stets, dass ihm vielleicht später bewusst werde, was er geleistet habe. Darauf angesprochen erklärt er: «Darüber mache ich mir auch heute nicht zu viele Gedanken. Ob ich nun 20 oder zwölf Weltmeisterschaften bestritten habe, das spielt keine Rolle. Gute Leute getroffen, coole Momente und Erinnerungen gesammelt zu haben, das ist am Ende das Wichtigste – auch wenn man logischerweise gewinnen möchte.»
Ein wichtiger Weggefährte von Ambühl war der langjährige Nationalcoach Patrick Fischer, der kurz vor der Heim-WM aufgrund der Affäre um sein gefälschtes Covid-Zertifikat entlassen wurde. Fischer war nicht nur Ambühls Trainer, sie spielten auch zusammen im Nationalteam. «Es hat mir für ihn extrem leid getan», so der dreifache WM-Silbermedaillengewinner und sechsfache Schweizer Meister. «Er hat einen grossen Anteil daran, dass die Schweiz nun dort steht, wo sie ist. Mich hat erstaunt, dass es noch eine solch grosse Welle gegeben hat. Es wäre in meinen Augen sehr hübsch gewesen, wenn er mit der Heim-WM hätte aufhören können.»
Andres Ambühl steht am Sonntag nochmals im Mittelpunkt. Bild: sda -
Deutschland erledigt Pflicht
Deutschland hat mit dem dritten Sieg in Serie die Gruppenphase beendet, eine Viertelfinal-Teilnahme ist aber weiterhin unwahrscheinlich. Der deutliche 6:3-Erfolg über den bereits feststehenden Absteiger Großbritannien hat nur dann einen sportlichen Wert, sollte Lettland am Dienstag gegen Ungarn verlieren.
Mit 10 Punkten aus sieben Partien konnte das Team von Harold Kreis nur gegen die schwächeren Gegner überzeugen. Gegen Finnland (1:3) und Gastgeber Schweiz (1:6) war die Mannschaft chancenlos. Es droht nach dem Vorrunden-Aus 2025 sowie dem schwachen Abschneiden bei Olympia mit allen NHL-Stars und dem 2:6 gegen die Slowakei im Viertelfinale die dritte Turnier-Enttäuschung hintereinander.
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Italien unterliegt Slowenien
Fest stehen die beiden Absteiger. Nach Grossbritannien muss mit Italien auch der zweite Aufsteiger direkt zurück in die zweithöchste Division. Die Italiener verloren das Spiel der letzten Chance gegen Slowenien mit 1:5.
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Norwegen löst Viertelfinal-Ticket
Nach Schweden (3:2) besiegten die Norweger mit 4:1 auch Tschechien. Den Norwegern winkt nun sogar der 2. Gruppenplatz.
Die tschechische Niederlage gegen Norwegen bedeutet, dass Kanada die Freiburger Vorrundengruppe schon vor den letzten Spielen gewonnen hat. Norwegen überholte Tschechien und kann sich mit einem Sieg über Dänemark den zweiten Gruppenplatz sichern. Kritisch wird es für Schweden: Die Schweden belegen vor dem letzten Spiel den 5. Platz und können einzig noch die Slowaken überholen. Schweden benötigt am Dienstag gegen den Olympia-Finalisten einen Sieg in 60 Minuten, sonst verpasst der zehnmalige Weltmeister wie 2019 die Viertelfinals.
Die Norweger hingegen erreichten erstmals seit 2012 wieder die Viertelfinals. Gegen Tschechien gewannen die Norweger erst zum zweiten Mal nach 2010. Und erstmals gegen die Hockey-Grossmacht gelangen Norwegen gegen Tschechien vier Tore. Michael Brandsegg-Nygard von den Detroit Red Wings erzielte zwei Goals.
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USA bodigen Ungarn
In der Zürcher Gruppe wahrten die USA ihre Chance auf die Viertelfinals. Das USA-Team besiegte Ungarn 7:3 und rückte wie Schweden auf Platz 5 vor. Der Weltmeister von 2025 kann sich wie Schweden aber aus eigener Kraft noch unter die letzten Acht spielen. Die USA müssen dazu Österreich besiegen.
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Lettland träumt vom Viertelfinale
2023 gewannen die Letten mit Bronze ihre erste WM-Medaille, verpassten danach jedoch zweimal knapp die Runde der letzten acht. Nun dürfte ihnen in Zürich der erneute Vorstoss in die K.o.-Phase gelingen.
Nur einen Tag nach dem Überraschungssieg gegen Weltmeister USA erfüllte das Team um Captain Rudolfs Balcers die Pflichtaufgabe gegen die weiterhin punktelosen Briten problemlos. Dem Stürmer der ZSC Lions gelang beim hoch verdienten 6:0-Erfolg bereits sein sechstes Tor an diesem Turnier. Damit kann Lettland den Viertelfinaleinzug am Dienstag mit einem Sieg gegen Ungarn zum Abschluss der Vorrunde perfekt machen.
Finnland zu stark für Österreich
Den vierten Viertelfinalisten in der Schweizer Gruppe machen gleichentags im Direktduell wohl Österreich und Titelverteidiger USA unter sich aus. Die von Roger Bader gecoachten Österreicher verpassten beim 2:5 gegen Finnland den benötigten vierten Sieg erneut klar. Die Finnen steigen damit am Dienstag ebenso wie die Schweiz mit weisser Weste ins Duell um den Gruppensieg.
Am anderen Ende der Tabelle liegt Aufsteiger Grossbritannien, der - wie schon 2024 - auf direktem Weg wieder in die zweithöchste Division 1A absteigen muss. Nach sechs Spielen stehen null Punkte und ein Torverhältnis von 4:29 zu Buche.
Erster Punkt für Italien
Das gleiche Schicksal könnte in der anderen Gruppe auch Italien ereilen. Zwar holten die Italiener mit Klotens Goalie Davide Fadani zwischen den Pfosten beim 2:3 nach Penaltyschiessen gegen Dänemark im sechsten Spiel ihren ersten Punkt, doch benötigen sie am Montag gegen Slowenien einen Sieg nach 60 Minuten, um die Slowenen noch hinter sich zu lassen. Dänemark entledigte sich seinerseits mit dem zweiten Sieg im Turnier sämtlicher Abstiegssorgen.
Dänemark entledigte sich seinerseits mit dem zweiten Sieg im Turnier sämtlicher Abstiegssorgen, nachdem es im vergangenen Jahr mit dem historischen Halbfinaleinzug an der Heim-WM noch für Furore gesorgt hatte. Leidtragender damals im Viertelfinal war Rekordweltmeister Kanada.
Kanadas Schlussspurt
Das Team mit den Superstars Macklin Celebrini und Sidney Crosby kam am Sonntag in Freiburg gegen die Slowakei zum sechsten Sieg im sechsten Match. In einem hochklassigen Spitzenspiel stand es nach 40 Minuten 1:1, ehe die Kanadier im Schlussdrittel mit vier Toren innert sieben Minuten durch Vilardi, Tavares, O'Reilly und Celebrini für die Entscheidung zum 5:1 sorgten. Die Slowaken haben sich das Viertelfinalticket damit noch nicht definitiv gesichert.
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Lettland bodigt die USA
Der lettische Goalie Kristers Gudlevskis, der schon gegen die Schweiz geglänzt und gegen Deutschland gehext hatte, brachte mit 45 Paraden auch das USA-Team zum Verzweifeln. Sandis Vilmanis erzielte ausserdem zwei Goals ins leere Tor und steuerte im dritten Abschnitt einen Assist bei.
Die Letten halten damit weiter Viertelfinalkurs. Sie gewannen in der Gruppe A in Zürich bislang sechs Punkte und treffen zum Abschluss der Vorrunde noch auf Grossbritannien und Ungarn. Die Amerikaner holten als Titelverteidiger bislang erst fünf Zähler und treffen noch auf Ungarn und Österreich. Die Schweiz und Finnland qualifizierten sich in der Gruppe A bereits fix für die K.o.-Phase, derweil Österreich vor dem Duell am Samstagabend gegen Deutschland auch schon neun Punkte auf dem Konto hat.
Die USA, zum zweiten Mal mit NHL-Star Matthew Tkachuk (1 Tor und 1 Assist gegen Lettland), dominierten die Partie mit 47:22 Torschüssen.
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Dänemark mit erstem Sieg
Dänemark wird seiner Favoritenrolle gerecht und schlägt Slowenien souverän mit 4:0. Die Dänen kontrollieren die Partie über weite Strecken und lassen defensiv kaum Chancen zu. Für Slowenien wird die Lage im Kampf um den Ligaerhalt damit immer prekärer.
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Finnland schliesst zur Nati auf
Die Überraschung in der Scheizer Gruppe bleibt aus: Finnland schlägt Grossbritannien standesgemäss mit 4:0. Zuvor das Team mit der besten Schusseffizienz (16 Prozent), brauchten die Finnen gegen Grossbritannien 47 Schüsse für 4 Tore. Finnland schliesst mit 15 Punkten aus 5 Spielen wieder zur Schweiz auf, hat aber das leicht schlechtere Torverhältnis (24:5 vs. 26:5).
Die Finnen bleiben hungrig. Keystone -
Schweden schlägt Italien 3:0
Schweden feiert gegen Italien einen glanzlosen 3:0-Sieg. Damit ziehen die «Tre Kronor» wieder an Norwegen vorbei und erobern Platz 4 zurück, allerdings haben sie ein Spiel mehr bestritten und nur zwei Punkte Vorsprung. Am Samstag im Direktduell wird sich zeigen, ob Schweden auf Viertelfinal-Kurs bleibt oder ob die Norweger sich in Stellung bringen.
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Deutschland fegt Ungarn vom Eis
Das deutsche Boulevardblatt «Bild» titelt: «Deutscher Kantersieg gegen den Eishockey-Zwerg.» Gegen Ungarn gewinnt der Gastgeber der nächsten WM 6:2 gegen Ungarn. Es ist im vierten WM-Spiel der erste Sieg für Deutschland.
Screenshot: Bild.de -
Kanada feiert glanzlosen Sieg gegen Slowenien
Die Kanadier gewinnen gegen Slowenien 3:1 und erfüllen damit die Pflicht. Mit 14 Punkten führen sie die Tabelle der Gruppe B vor der Slowakei an. Die Slowaken haben allerdings noch ein Spiel weniger bestritten und könnten am Samstag punktemässig zu Kanada aufschliessen. Dafür müssten die Slowaken allerdings gegen Tschechien einen Sieg nach 60 Minuten einfahren.
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Dänemark unterliegt der Slowakei klar
Dänemark bleibt auch nach dem vierten WM-Spiel ohne Punkte. Gegen die Slowakei geraten die Dänen bis zur 26. Minute mit 0:3 in Rückstand und verlieren schlussendlich diskussionslos mit 1:5. Während Dänemark und Italien mit 0 Punkten am Tabellenende der Gruppe B stehen, grüsst die Slowakei mit 11 Punkten von Rang 2.
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Gruppe B: Kanada gewinnt nur in der Overtime
Der grosse Favorit Kanada tat sich gegen den krassen Aussenseiter Norwegen unerwartet schwer. Die Skandinavier spielten mutig auf, gingen im Spielverlauf gleich viermal in Führung (darunter das 5:4 in der 50. Minute durch Thomas Koblar) und schnupperten an der ganz grossen Sensation. Erst knapp zwei Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit rettete Ryan O'Reilly die wankenden Nordamerikaner mit dem späten Ausgleich zum 5:5 in die rettende Verlängerung.
In der Extraschicht dauerte es dann aber nur 29 Sekunden, ehe Mark Scheifele für die schnelle Entscheidung zugunsten der Kanadier sorgte. Für Scheifele war es bereits der dritte Treffer an diesem Abend, nachdem er sein Team schon im ersten Drittel zweimal nach norwegischen Führungen zurück ins Spiel gebracht hatte. Norwegen wird trotz der knappen Niederlage für einen beherzten Auftritt immerhin mit einem verdienten Punkt belohnt.
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Gruppe A: Finnland lässt Lettland keine Chance ++ Schweiz vor Pflichtaufgabe
Im Nachmittagsspiel setzt sich Finnland in Zürich klar mit 7:1 gegen Lettland durch. Mit Hannes Björninen, Saku Mäenalanen (beide SCL Tigers) und Waltteri Merelä (SC Bern) trafen gleich drei in der National League engagierte Finnen. Rudolfs Balcers von den ZSC Lions war einziger Torschütze bei den Letten. Mit dem Sieg bleibt Finnland auch im vierten Spiel dieser WM ungeschlagen und zieht wieder mit der Schweiz gleich.
Am Abend trifft die Schweiz auf Grossbritannien und geht als klare Favoritin in die Partie. Alles andere als der fünfte Sieg im fünften Spiel wäre eine grosse Überraschung.
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Die USA besiegt Deutschland im Penaltyschiessen
Deutschland verliert an der Eishockey-WM in der Schweiz auch das vierte Spiel – 3:4 nach Penaltyschiessen gegen die USA.
Der Titelverteidiger USA tut sich an der WM weiterhin schwer. Vor 9731 Zuschauern in der fast vollen Arena in Zürich verhinderte man aber gegen Deutschland die dritte Niederlage im vierten Spiel knapp. Erst sechs Minuten vor Schluss glich Tommy Novak aus einem Getümmel heraus zum 3:3 aus.
Nach einer torlosen Verlängerung setzten sie sich im Penaltyschiessen durch und bleiben damit knapp auf Kurs Richtung Viertelfinals. Deutschland hingegen braucht am Freitag gegen Österreich zwingend einen Sieg, um seine Chance auf die Viertelfinals zu wahren.
Enges Duell mit den Amerikanern als glückliche Sieger gegen Deutschland. Bild: sdaKeine Blösse gaben sich die Schweden mit einem 6:0-Kantersieg gegen Slowenien. Für die Skandinavier ist es nach Niederlagen gegen Kanada und Tschechien erst der zweite Erfolg. Fribourgs Jacob de la Rose traf in seinem Heimstadion zweimal.
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Tschechien mit Mühe zum Pflichtsieg
Tschechien schafft an der Eishockey-WM in der Gruppe B in Freiburg den Pflichtsieg gegen Italien nur mit Mühe. Bis zur 45. Minute war der Aufsteiger Italien in Freiburg auf dem Weg zu einer Sensation gegen den Weltmeister des vorletzten Jahres. Italien führte dank eines Treffers von Nick Saracino trotz krasser Unterlegenheit mit 1:0. Dann wendeten die Tschechen innerhalb von sechs Minuten das Blatt. Das alles entscheidende 3:1 fiel dann ins leere Tor.
Überragender Spieler bei den Italienern war Goalie Damian Clara vom AHL-Team aus San Diego mit 56 abgewehrten Schüssen. Die Azzurri bleiben damit ohne Punkt nach vier Spielen am Tabellenende.
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Gruppe B: Tschechien und Schweden vor Pflichtaufgaben
In Fribourg spielt am Mittwoch das drittplatzierte Tschechien gegen das Schlusslicht Italien. Die Tschechen mussten sich bisher lediglich Slowenien in der Overtime geschlagen geben. Italien wartet noch auf einen Punkt – und auf das zweite Tor des Turniers. Die Italiener haben nach drei Spielen ein Torverhältnis von 1:14.
Am Abend trifft Schweden auf Slowenien. Die Skandinavier brauchen dringend Punkte, bisher haben sie in drei Spielen nur deren drei gesammelt und finden sich auf dem fünften Platz wieder. Gleich viele Zähler auf dem Konto hat der heutige Gegner Slowenien. Nach dem überraschenden Overtime-Sieg gegen Tschechien holten die Slowenen auch gegen die Slowakei einen Punkt.
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Gruppe A: Schweiz gegen Österreich, USA fordert Deutschland
Im Nachmittagsspiel bestreitet die Schweiz nach dem 6:1-Sieg gegen Deutschland am Montag das zweite Nachbarsduell in Folge. Diesmal wartet Österreich des Schweizer Trainers Roger Bader. Beide Teams sind noch ungeschlagen und spielen um die Tabellenspitze.
In der Abendpartie treffen die kriselnden USA und Deutschland aufeinander. Der amtierende Weltmeister und Olympiasieger ging in den ersten drei Spielen nur einmal als Sieger vom Eis. Die Deutschen hingegen warten noch auf den ersten Zähler.
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Ungarn siegt locker, die Slowakei im Penaltyschiessen
Die Dienstagabendspiele an der Eishockey-WM in der Schweiz könnten unterschiedlicher kaum sein. Ungarn gibt sich in Zürich gegen Grossbritannien keine Blösse und gewinnt 5:0. Derweil ist das Spiel zwischen Slowenien und der Slowakei in Fribourg ein wilder Schlagabtausch. Die Partie geht nach einem 4:4 ins Penaltyschiessen, wo sich die Slowakei schliesslich durchsetzt.
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Österreich marschiert weiter
Was für ein Start in die WM der Österreicher. Nach zwei Siegen aus den ersten zwei Spielen gewinnen die Ösis auch ihre dritte Partie. Gegen Lettland steht es lange 1:1, ehe unsere östlichen Nachbarn das Spiel durch einen Treffer in Überzahl und einen ins leere Tor mit 3:1 gewinnen. Im nächsten Spiel folgt für die Ösis dann der harte Test: Am Mittwoch wartet um 16.20 Uhr die Schweiz.
Österreich jubelt über den dritten Sieg im dritten Spiel an der WM. IMAGO/Beautiful Sports International -
Norwegen schlägt Italien klar
Italien verliert auch das dritte WM-Spiel. Gegen Norwegen unterliegen die Italiener gleich mit 0:4. Norwegen ist klar spielbestimmend und trifft in jedem Drittel. Damit holen die Skandinavier ihren zweiten Sieg und stehen nach drei Spielen auf dem vierten Tabellenrang der Gruppe B.
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Tschechen bodigen Schweden
Tschechien rehabilitierte sich eindrücklich für die überraschende Niederlage gegen Slowenien. Im Spitzenspiel gegen Schweden schoss der Weltmeister von 2024 aus den ersten vier Versuchen drei Tore zur frühen 3:0-Führung. Näher als bis auf ein Tor Differenz kamen die Schweden nie mehr heran. Sie haben nun sowohl gegen Kanada als auch Tschechien verloren und liegen damit im Kampf um einen Platz in den ersten zwei im Hintertreffen.
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Finnland deklassiert den Titelverteidiger USA
Nach ihren Auftaktsiegen gegen Deutschland und Ungarn wiesen die Finnen im ersten echten Text in der Gruppe A in Zürich auch den Titelverteidiger USA in die Schranken. Beim 6:2 zeichneten sich fünf verschiedene Torschützen - darunter Saku Mäenalanen von den SCL Tigers - aus. Einzig Lenni Hämeenaho von den New Jersey Devils traf doppelt.
Die Amerikaner, amtierende Weltmeister und Olympiasieger, können bisher nicht verbergen, dass ihnen die meisten Leistungsträger der Titelgewinne fehlen und sie das zweitjüngste Team der WM stellen. Nach der Niederlage gegen die Schweiz waren sie auch im Duell mit dem zweiten Topteam der Gruppe A phasenweise überfordert.
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Dänemark gegen Kanada chancenlos
Auch Kanada steht nach drei Partien mit neun Punkten da und wird in der Gruppe B in Freiburg seiner Favoritenrolle gerecht. Beim 5:1 gegen Dänemark mussten sie sich trotz klarer Überlegenheit bis in die 41. Minute gedulden, eher der 19-jährige Philadelphia-Stürmer Porter Martone den Bann brach. Danach war die Revanche für das sensationelle Viertelfinalaus gegen die Dänen vor einem Jahr nicht mehr in Gefahr. Superstar Sidney Crosby wartet zwar weiter auf sein erstes Turniertor, liess sich aber vier weitere Assists notieren.
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Die Schweiz kann WM – nur Petrus noch nicht
Die Eishockey-WM beweist einmal mehr, was zuweilen bei Olympischen Spielen oder anderen Sport-Grossanlässen vermisst wird. Mit oder ohne Eintrittsticket trifft man sich auf der Fanmeile zum gemeinsamen Feiern. In Zürich muss man sich die Feier verdienen. Die offizielle Fanzone befindet sich nicht auf dem Weg vom Bahnhof Altstetten zum Stadion, sondern ein paar hundert Meter weiter. Der Umweg hat seinen Reiz, begleitet werden die Besucher von Stars wie Wayne Gretzky, Jaromir Jagr oder Andres Ambühl – «Walk of Legends» nennt sich das.
Legendär ist auch die Hockeybegeisterung in Freiburg. Da die Schweizer in Zürich spielen, ist die Atmosphäre in Freiburg internationaler. Die Kanadier mit dem legendären Sidney Crosby und seinem mutmasslichen Nachfolger Macklin Celebrini zelebrieren hier ihre Kunst. Wenn der 19-jährige Jungstar am Puck ist, geht ein Raunen, zuweilen auch ein Kreischen durch die Arena. Roman Cervenka wird hingegen mit einigen Pfiffen bedacht, in Freiburg hat man seine «Flucht» nach Zürich noch nicht vergessen – auch wenn es bereits acht Jahre her ist.
Trinkfeste Tschechen und Slowaken
Ebenso legendär sind die trinkfesten Anhänger Tschechiens und der Slowakei, die die Fanzone in Freiburg regelrecht fluten. Einst ein Land, dann friedlich getrennt, feiern sie nach wie vor gemeinsam und mit viel Bier. Die Frage muss nach dem ersten Wochenende erlaubt sein, ob in Freiburg nach der Meisterfeier von Gottéron noch genug Gerstensaft übrig ist für die nächsten zehn Tage.
In Zürich dominiert naturgemäss das Rot-Weiss der Schweizer. Während auf der Grossleinwand der Knüller Kanada – Schweden läuft, stehen sie auf den Festbänken und trällern zu den Klängen der W. Nuss vo Bümpliz mit. An diesem Startwochenende zeigt sich einzig Petrus noch nicht WM-würdig. Es ist kalt, zuweilen feucht, noch nicht das Wetter für einen gemütlichen Ausflug. Das soll nun besser werden. Dann finden vermutlich auch die verschiedenen Geschicklichkeitsspiele im Freien noch mehr Anklang. Insgesamt über 100'000 Besucher werden bis zum 30. Mai in den Fanzonen erwartet.
Arbeitslose Polizei gratuliert
Die Fans sind aber bereits in WM-Form. Das hat im Eishockey aber auch Tradition. Keine Klagen über exorbitante Ticketpreise, kein Ärger über einen selbstherrlichen Präsidenten, keine Trittbrettfahrer, die mit drastischen Preiserhöhungen den grossen Reibach machen wollen – und vor allem keine Fanausschreitungen. Bezeichnend und sympathisch das Polizeiauto, das auf dem Weg zum Bahnhof einsam dasteht und dessen Anzeigetafel zum Schweizer Auftaktsieg gegen die USA gratuliert.
Schon bei der EM der Fussballerinnen hat die Schweiz unter Beweis gestellt, dass sie Grossanlässe in Festspiele verwandeln kann. Die Eishockey-WM knüpft da nahtlos an. Die Fans aus aller Welt verdienen sich schon mal eine Goldmedaille – die Schweizer Spieler wollen nachziehen.
Die Fans kommen an der Eishockey-WM in Zürich und Freiburg auf ihre Rechnung. Bild: sda -
USA und Slowakei feiern Favoriten-Siege
In der Schweizer Gruppe feiert die USA nach der Auftakt-Pleite gegen die Schweiz einen klaren 5:1-Sieg gegen Grossbritannien.
Der amtierende Weltmeister feiert im 2. Spiel den 1. Sieg. KeystoneIn der Gruppe B gewinnt die Slowakei gegen Italien 4:1. Während die Slowaken ihre beiden ersten Spiele gewonnen haben, gehen die Italiener zum zweiten Mal als Verlierer vom Eis. Eine Überraschung ist das freilich nicht.
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Die Schweden haben die Nase voll
Die Schweden starteten am Freitag im Kracher gegen Kanada mit einer 3:5-Niederlage ins WM-Turnier. Am Sonntag gegen Dänemark (16.20 Uhr) soll nun der erste Sieg her. Doch die Schweden haben ein Problem, denn sie fühlen sich in der Schweiz nicht wohl, wie das schwedische Boulevard-Blatt «Aftonbladet» im Vorfeld des ersten Spiels berichtete.
«Ja, der Geruch von Gülle ist deutlich wahrnehmbar», wird Verteidiger Mattias Ekholm zitiert. Auch Goalie Magnus Hellberg rümpft die Nase und meint: «Oh mein Gott, es stinkt!»
Schweden-Torhüter Magnus Hellberg stinkts. ImagoDer schwedische Trainer Sam Hallam übte sich derweil in Galgenhumor: «Man bekommt, was man verdient, nicht wahr?» Ob der künftige Servette-Trainer da schon geahnt hat, dass sein Team gegen Kanada verlieren wird?
Die Schweden übernachten in einem Hotel in Bern und müssen dann jeweils mit dem Bus rund eine halbe Stunde fahren, da sie ihre Spiele in der BCF-Arena in Freiburg bestreiten. Gewinnen die Schweden am Sonntag das Duell der Verlierer gegen Dänemark, dürfte auch der Gülle-Geschmack leichter zu ertragen sein.
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17. Mai
Die Spiele am Sonntag
In der Schweizer Gruppe spielt Grossbritannien gegen die USA (12.20 Uhr), Österreich trifft auf Ungarn (16.20 Uhr) und Deutschland auf Lettland (20.20 Uhr).
In der Gruppe B müssen die Italiener gegen die Slowakei (12.20 Uhr) ran, die zum Auftakt Norwegen mit 2:1 besiegte. Dänemark und Schweden haben ihr Startspiel verloren und treffen nun aufeinander (16.20 Uhr). Am Abend um 20.20 Uhr will Slowenien nach dem überraschenden 3:2-Sieg (nach Verlängerung) gegen Tschechien auch die Norweger knacken.
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Tschechien verliert überraschend
Slowenien sorgte für die erste Überraschung dieser WM und gewann gegen Tschechien 3:2 nach Verlängerung. Zwar drehte der Weltmeister von 2024 dank zwei Toren im Mitteldrittel einen 0:1-Rückstand zur 2:1-Führung. Doch Slowenien glich im dritten Drittel aus und erzwang die Verlängerung. In dieser erzielte Marcel Mahkovec nach nur 74 Sekunden das Siegtor. Damit muss Tschechien im zweiten Spiel die erste Niederlage hinnehmen – für die Slowenen war es der erste Sieg in der ersten Partie der WM.
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Kanada schiesst Italien ab
Nach dem spektakulären 5:3-Auftaktsieg gegen Schweden lässt das kanadische Star-Ensemble den Italienern in seinem zweiten WM-Spiel keine Chance. Bereits bis zur 17. Minute legt der Favorit mit 3:0 vor, schlussendlich siegen die Kanadier mit 6:0. Captain Macklin Celebrini kann sich als Doppeltorschütze auszeichnen.
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Finnland schlägt Ungarn problemlos – Puljujärvi glänzt
Die Finnen fahren in ihrem zweiten WM-Spiel den zweiten Sieg ein. Auf den 3:1-Erfolg gegen Deutschland folgt gegen Ungarn ein ungefährdeter 4:1-Erfolg. Servette-Stürmer Jesse Puljujärvi glänzt mit einem Doppelpack und steht nach zwei Partien bereits mit fünf Skorerpunkten da.
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Österreich und die Slowakei starten siegreich ins Turnier
Erstmals seit elf Jahren startet Österreichs Eishockey-Team mit einem Sieg in eine A-WM. In Zürich bezwingt das Team von Roger Bader Grossbritannien 5:2 (3:2,2:0,0:0).
Die Österreicher feiern einen ungefährdeten Auftakt-Sieg gegen Grossbritannien. KeystoneÖsterreich machte somit einen ersten grossen Schritt Richtung Klassenerhalt. Am Sonntag soll gegen Ungarn, den zweiten Konkurrenten um den Verbleib unter den besten 16 Nationen, soll der zweite Sieg folgen.
Die Partie vor rund 8000 Zuschauern begann ganz nach Wunsch der Truppe der Schweizer Trainers. Nach einer 3:0-Führung nach zehn Minuten schien die Sache klar zu sein. Doch der Spielfluss riss und mit einem Doppelpack innerhalb von 37 Sekunden kamen die Briten zurück. Erst im Mitteldrittel erlangten die Österreicher wieder die Kontrolle über das Spiel.
Die Slowakei bekundete in der Gruppe B mehr Mühe gegen Norwegen. Am Ende setzen sich aber auch in diesem Spiel die Favoriten durch und gewinnen 2:1.
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Kanada schlägt Schweden im Gigantenduell
Die Stars aus Kanada und Schweden, zwei der Favoriten auf den WM-Titel, zelebrierten in Freiburg ein wahres Hockeyfest. Defensiv stimmte die Zuordnung noch überhaupt nicht, so dass die Offensivkünstler so richtig brillieren konnten. In einem Spiel fielen gleich viele Tore wie an gleicher Stätte in drei Playoff-Finalspielen zwischen Fribourg und Davos.
Es waren nicht die kanadischen Superstars Macklin Celebrini oder Sidney Crosby, die brillierten, sondern die jungen Spieler aus der dritten und vierten Linie. Auffallend: Der erst 19-jährige Celebrini ist anstelle des doppelt so alten und als «Captain Canada» bekannten Crosby Captain.
Die beiden Teams zeigten drei komplett unterschiedliche Drittel. Im ersten war Kanada überlegen und ging 2:0 in Führung, im zweiten glich Schweden völlig verdient zum 3:3 aus, im dritten dominierte dann wieder der Rekordweltmeister.
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Gruppe A: Finnland schlägt Deutschland zum Auftakt
Finnland startet in der Schweizer Gruppe mit einem Sieg ins WM-Turnier. Der Olympia-Dritte bezwang Deutschland in Zürich mit 3:1. Während die Finnen dank NHL-Star Anton Lundell (9.) und Servette-Stürmer Jesse Puljujärvi (44.) zweimal in Überzahl trafen, bekundeten die Deutschen insbesondere im Powerplay Mühe. Zwischen der 12. und 35. Minute liessen sie fünf kleine Strafen des Gegners ungenutzt.
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Gruppe B: Tschechien bezwingt Dänemark
Auch Tschechien kam dank «Schweizer» Power zu einem standesgemässen 4:1-Sieg gegen Dänemark. Die beiden Zuger Dominik Kubalik und Daniel Vozenilek sorgten für eine schnelle 2:0-Führung.
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Deutschland-Captain Seider mit der Rettungsaktion des Turniers?
Deutschland liegt gegen Finnland nach einem Drittel mit 0:1 im Rückstand. Nur knapp 30 Sekunden nach der ersten Pause verhindert DEB-Captain Moritz Seider den zweiten Gegentreffer und packt womöglich bereits die Rettungsaktion des Turniers aus. Torhüter Philipp Grubauer ist weit vor seinem Kasten, als die Scheibe hinter ihm Richtung Linie kullert. Seider dreht sich im Torraum stehend blitzschnell um die eigene Achse und stoppt den Puck im Fallen mit seinem Stock auf der Torlinie. Als er seine Aktion auf dem grossen Würfel sieht, feiert er sich selber und heizt sofort seinen Teamkollegen ein.
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Gelingt der Nati die Final-Revanche gegen die USA?
Die Vorfreude auf das Startspiel gegen die USA ist bei ZSC-Stürmer Sven Andrighetto enorm gross: «Es ist das Eröffnungsspiel für uns, wir wollen einen guten Start ins Turnier hinlegen. Und sie sind die Titelverteidiger und haben uns letztes Jahr im Finale geschlagen. Zudem haben sie Olympia-Gold geholt und sind sicher ein Topfavorit.»
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Das sagt Nati-Trainer Cadieux vor dem Start in die Heim-WM
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Josi: «Wir werden sicher bereit sein»
Endlich hat das Warten für die Nati-Stars ein Ende. Mit der Partie gegen die USA fällt der Startschuss zur Heim-WM, die für Roman Josi vor allem neben dem Eis sehr speziell sein wird. «Deine Familie und Freunde sind da. Das ganze Drumherum ist anders, als wenn du im Ausland bist», sagt der Nati-Captain und betont zugleich: «Aber wenn es am Freitag schlussendlich losgeht, ist es genau gleich Hockey – und gleich wie jede andere WM auch.»
Josi ist überzeugt: «Wir hatten eine gute Vorbereitung. Wir haben lange auf diesen Moment gewartet. Wir werden sicher bereit sein.»
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Reto Suri, was spricht für einen Schweizer Triumph?
Experte Reto Suri schätzt im Gespräch mit blue Sport ein, was für den Schweizer Gold-Coup spricht.
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Hallo …
… und herzlich willkommen zum Ticker der Eishockey-WM in der Schweiz. Am ersten Turniertag stehen in Zürich und Fribourg je zwei Partien auf dem Programm. Die Nati greift als Gastgeber ab 20.20 Uhr ins Geschehen ein und trifft zum Auftakt auf Titelverteidiger USA.