Lausanne und Ambri zittern – Genf und Davos gewinnen zweistellig

11.9.2019 - 23:15, sda

Freude herrscht: Der HC Davos gewinnt gegen Frauenfeld mit 12:0.
Bild: Keystone

Auch die zweite Tranche der Sechzehntelfinals im Schweizer Eishockey-Cup brachte kein Überraschungen. Ambri-Piotta setzte sich beim Gastspiel in Dübendorf allerdings erst nach Verlängerung 3:2 durch.

Fabio Hofer erlöste Ambri mit seinem Tor in der 64. Minute. Zuvor hatten die Leventiner, die in dieser Saison gleich auf vier Hochzeiten tanzen (Meisterschaft, Cup, Champions Hockey League und Spengler Cup), einen 2:0-Vorsprung aus dem Startdrittel verspielt. Dübendorf verpasste es zum zweiten Mal nach 2015 einen Vertreter aus der National League auszuschalten. Damals eliminierten die Zürcher den HC Davos.

Ebenfalls nur mit einem Tor Unterschied setzte sich Lausanne beim Swiss-League-Aufsteiger Sierre durch. Ein Goal des Kanadiers Dustin Jeffrey kurz vor dem Ende des zweiten Drittels genügte den Waadtländern zum Weiterkommen. Kein Selbstläufer war es auch für das mit einem kompletten Junioren-Block angetretene Biel, das sich beim zwei Liga tiefer spielenden MSL-Team Hockey Huttwil nach frühem Rückstand 4:1 durchsetzte. Erst die beiden Tore der Bieler Neuzugänge Peter Schneider (44.) und Anton Gustafsson (57.) nahmen der Partie im Oberaargau im Schlussdrittel die Spannung.

Davos, Genf und Langenthal souverän

Davos und Servette gaben sich hingegen beim ersten Pflichtspiel mit neuem Trainer gegen Erstligisten keine Blösse. Der HCD kam beim Debüt von Christian Wohlwend in Frauenfeld ebenso zu einem 12:0-Erfolg, wie die Genfer unter dem Kanadier Patrick Emond gegen Saastal. Zu Klotens Rekordsieg aus dem Vorjahr (13:0 bei Rheintal) fehlte nur ein Tor. Bei Saastal kam mit Sophie Anthamatten erstmals im Schweizer Eishockey-Cup eine Frau zum Einsatz. Die 28-jährige Torhüterin wurde nach 26 Minuten beim Stand von 0:7 ausgewechselt.

Für eine Bestmarke sorgte der 13:1-Sieg von B-Meister Langenthal beim HC Luzern, das im Frühjahr am grünen Tisch in die 1. Liga aufgestiegen ist. Noch nie fiel seit der Neulancierung des Cups in der Saison 2014/15 mehr Tore in einer Partie.

Auch Olten gelang beim 9:1 gegen den Erstligisten Burgdorf fast ein «Stängeli». Eine klare Angelegenheit war auch das Duell zweier mehrfachen Schweizer Meister, in dem sich Lugano beim MSL-Aufsteiger Arosa 7:0 durchsetzte.

Die Auslosung der Achtelfinals findet am Donnerstagmittag statt.

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