Trainer Ireland: «Wenn man die Leistung nicht bringt, ist das wie den Lohn stehlen»

9.1.2019 - 13:15, lbe

Greg Ireland steckt mit dem HC Lugano nach drei Niederlagen in Serie in der Krise.
Bild: Keystone

Der letztjährige Playoff-Finalist HC Lugano schlittert nach der Niederlage gegen die ZSC Lions erneut in die Krise. Nun attackiert Trainer Greg Ireland die eigenen Spieler.

Die Lage des HC Lugano wird immer prekärer und das Eis für Trainer Greg Ireland immer dünner. Nach der dritten Niederlage in Folge liegen die Tessiner in der Tabelle unter dem Strich auf Platz 10 und haben mittlerweile bereits fünf Punkte Rückstand auf den rettenden achten Platz. Mit 17 Gegentreffer aus den letzten drei Spielen bereitet den «Bianconeri» aktuell vor allem die Defensive Bauchschmerzen.

Genug für Trainer Greg Ireland, der bisher stets die Verantwortung für die schwachen Auftritte seiner Mannschaft auf sich nahm. Nachdem Lugano am Dienstagabend aber auch im Hallenstadion nach einer 2:0-Führung noch 4:7 verliert, attackiert Ireland Spieler aus den eigenen Reihen nach der Schlusssirene scharf.

Ireland attackiert eigene Spieler

Gegenüber «Blick» sagt der 53-Jährige: «Wenn man die Leistung nicht bringt, ist das wie den Lohn zu stehlen.» Seine Mannschaft habe gegen den ZSC zwar gut begonnen, anschliessend aber abgebaut und den Zürchern das Leben leicht gemacht. Ireland fehlte die Leidenschaft der eigenen Spieler und er spricht auch davon, dass einige den Respekt gegenüber der Geschichte des Vereins und dem getragenen Trikots vermissen lassen.

«Ich muss mit Sportchef Roland Habisreutinger sprechen. Vielleicht müssen wir einmal nur mit jenen Spielern antreten, die bereit sind, alles zu geben.» Namen nennt er keine. Ob Habisreutinger auch mit Ireland sprechen muss?

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