National League: Denkwürdige Partie in Fribourg – Heimsiege für Biel, Ambri, Zug und den ZSC 

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12.1.2021 - 22:35

Die Top 3 Zug, ZSC Lions und Fribourg-Gottéron gewannen am Dienstag allesamt zuhause. Das verrückteste Spiel gab es in Freiburg, wo das Heimteam nach 0:4-Rückstand gegen Davos gewann.

Einfach war es für die beiden führenden Teams aus Zug und Zürich nicht. Dank eines 3:1 gegen die Rapperswil-Jona Lakers (Zug) respektive 2:1 gegen Lugano (ZSC) bauten die beiden Z-Klubs ihre Führung in der Tabelle aber aus.

Dahinter folgt nach wie vor Fribourg-Gottéron, das einen katastrophalen Start – 0:3 nach 1:55, 0:4 nach neun Minuten – noch drehte und dank Viktor Stalberg in der Verlängerung 7:6 gewann. Im torreichsten Spiel der Saison gab es zwölf verschiedene Torschützen.

Shutouts feierten Biel (4:0 gegen die SCL Tigers) und Ambri-Piotta (2:0 gegen Genève-Servette). Während die Seeländer zum ersten Sieg im neuen Jahr kamen, verloren die Genfer erstmals seit dem Jahreswechsel.



Biels erster Sieg 2021

Im fünften Spiel seit dem Jahreswechsel kommt der EHC Biel mit einem nie gefährdeten 4:0 gegen die SCL Tigers zum ersten Sieg.

Vor dem Jahreswechsel hatte Biel langsam Fahrt aufgenommen, doch seit einem 3:1 in Zürich am 30. Dezember gab es keinen Punkt mehr. Im kleinen Berner Derby gab es hingegen schon sehr schnell keinerlei Zweifel am Sieger mehr. Bereits nach dem ersten Drittel stand es durch Tore von Perttu Lindgren, Gillian Kohler und Mike Künzle 3:0, jegliche Hoffnungen auf ein Comeback machte Marc-Antoine Pouliot nach 15 Sekunden des mittleren Abschnitts zunichte.

Lindgren, der Liga-MVP von 2016, zeigte einen Tag nach seinem Wechsel von Davos ins Seeland sofort seine Klasse und bereitete auch das 1:0 vor. Biel bestätigte sich damit als klare Nummer 1 im Kanton Bern.

Zug mit Geduld und Klasse

Leader Zug tat sich gegen die Rapperswil-Jona Lakers lange Zeit schwer, setzte sich aber dank zwei Toren von Yannick Zehnder 3:1 durch. Zug führte während der gesamten 60 Minuten wenig überraschend die feinere Klinge, doch die Rapperswiler hielten tapfer dagegen und durften bis fünf Minuten vor Schluss auf mindestens einen Punkt hoffen.

Dann musste sich der zuvor starke Goalie Melvin Nyffeler aber zweimal innert 73 Sekunden geschlagen geben. Livio Stadler schloss eine schöne Stafette zu seinem ersten Saisongoal ab, Yannick Zehnder traf bei seinem Abstauber zum 3:1 schon zum zwölften Mal in der laufenden Spielzeit.

Igor Jelovac hatte die Lakers im Startdrittel in Führung gebracht. Es dauerte bis nach Spielhälfte, ehe Zehnder für die Zuger ausgleichen konnte. Am Ende war es aber wie fast immer zwischen den beiden Teams. Zug gewann das sechste Direktduell in Folge.

Servette verliert Spiel und Tömmernes

Nun hats auch Genève-Servette erwischt: Nach vier Siegen verlieren die Genfer beim 0:2 in Ambri-Piotta erstmals in diesem Jahr.

Ambri feierte in der letzten Saison in der alten Valascia den dritten Heimsieg in Folge, und er war verdient. In einer hart geführten Partie, die mehr vom Kampf, als von der spielerischen Klasse lebte, waren es Dominic Zwerger (25.) und Johnny Kneubuehler (51.), die für die Vorentscheidung der Leventiner sorgten. Damiano Ciaccio wehrte für seinen zweiten Shutout der Saison – und in diesem Jahr – 34 Schüsse ab.

Servette, das seit dem 30. Dezember in vier Spielen ohne Punktverlust geblieben war, machte sich das Leben selber schwer. Nachdem bereits Damien Riat für einen Bandencheck am 8. Januar sieben Spielsperren bestraft worden war, nahm sich diesmal Henrik Tömmernes selber aus dem Spiel. Der schwedische Abwehrstratege der Genfer wurde für einen Crosscheck an der Bande schon im ersten Drittel unter die Dusche geschickt.

Die aktuelle Tabelle

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