Rollentausch

Rajala als Goalie, Brunner als Speaker: Biel macht das Beste aus dem Saisonende

lbe

12.3.2020

Toni Rajala (links) wird im Biel-Training kurzerhand zum Goalie, Damien Brunner versucht sich als Speaker.
Bilder: zVg

Kurz nachdem bekannt wird, dass die Saison gelaufen ist, bestreiten die Spieler des EHC Biel in der Tissot Arena ein Eistraining – mit ungewöhnlicher Rollenverteilung.

Am Donnerstagmorgen kurz vor zehn Uhr ist es Tatsache: Die Saison der National League wird abgebrochen, bevor die Playoffs überhaupt begonnen haben. «Aufgrund der behördlichen Anordnungen im Kanton Tessin ist die Fortführung der Saison in der National League und Swiss League nicht mehr möglich», begründet Swiss Ice Hockey den absehbaren Entscheid. Dennoch ist die Enttäuschung bei allen Beteiligten natürlich gross.

So auch beim EHC Biel, der im Playoff-Viertelfinal auf Genf-Servette getroffen wäre – und sich bis zum definitiven Entscheid intensiv darauf vorbereitete. Selbst als bekannt wird, dass die Saison zu Ende ist, begeben sich die Seeländer umgehend zum Training in die Eishalle. Auf dem Eis bleibt dann aber kein Stein auf dem anderen.



Neben den meisten Spielern greifen nämlich selbst Sportchef Martin Steinegger und Trainer Antti Törmänen ins Geschehen ein, wobei alle mit falschen Stöcken spielen. Während der abwandernde Verteidiger Rajan Sataric, der in 49 Qualifikationsspielen drei Assists verbuchte (und kein Tor schoss), den Topscorer-Helm trägt, avanciert Toni Rajala kurzerhand zum Torhüter. Und Stürmer Damien Brunner setzt sich am Spielfeldrand hinters Mikrofon und feiert jedes Tor frenetisch mit einem Jauchzer. Aber hören Sie selbst…

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