National League Davos gewinnt Spitzenkampf gegen Fribourg – wichtige Siege für Bern und Kloten

SDA

1.2.2026 - 16:37

Davos gibt am Sonntag auf dem Banner und dem Eis den Ton an
Davos gibt am Sonntag auf dem Banner und dem Eis den Ton an
sda

Der HC Davos gewinnt den Spitzenkampf gegen Fribourg-Gottéron 5:2 und festigt die Position auf dem Leader-Thron. In den letzten National-League-Partien vor der Olympia-Pause stand das Gerangel um die Plätze im Play-In im Fokus. Nur der Schlittschuhclub Bern verbesserte seine Ausgangslage.

Keystone-SDA

Davos weist nun einen Vorsprung von 14 Zählern auf die Freiburger auf, die in den verbleibenden fünf Partien noch maximal 15 Zähler holen können.

Davos brauchte nach dem Sieg im Spengler Cup zwei Wochen, um auch in der Meisterschaft wieder Tritt zu fassen. Am Sonntag gelang ihnen der sechste Dreipunkte-Sieg in Serie, während die Gäste aus der Westschweiz erstmals seit dem 3. Januar und nach neun gewonnenen Partien wieder als Verlierer vom Eis gingen.

Die Gegenwehr der Freiburger war spätestens nach dem 1:4 zu Beginn des Schlussdrittel durch Calle Andersson gebrochen. Zuvor hatten Brendan Lemieux, Simon Ryfors und Rasmus Asplund für die Bündner getroffen. Fribourg verkürzte zwischenzeitlich durch Kyle Rau auf 1:2. Auch das 2:4 durch Jacob de la Rose leitete keine Wende ein. Zum Schluss schoss Adam Tambellini den Puck noch ins leere Tor.

Starke Söldner

Dank für einmal guten Leistungen der Söldner gewann Bern gegen Ajoie. Torhüter Adam Reideborn kam zum Shutout (22 Paraden), Waltteri Merelä bringt das Heimteam früh in Führung, und Hardy Häman Aktell stellt im zweiten Abschnitt mit zwei Goals zum 3:0 Berns Sieg sicher. Häman Aktell steuerte neben den zwei Toren auch noch zwei Assists bei.

Hardy Häman Aktell lässt sich feiern für zwei Tore und zwei Assists bei Bern - Ajoie (5:0)
Hardy Häman Aktell lässt sich feiern für zwei Tore und zwei Assists bei Bern - Ajoie (5:0)
Keystone

Mit 10 Siegen aus den letzten 14 Runden arbeitete sich Bern vom 13. Platz (am 20. Dezember) wieder auf Position 9 vor. In die Top 6 wird es dem SCB zwar nicht mehr reichen; der Rückstand auf die Rapperswil-Jona Lakers (7.) und Zug (8.) beträgt aber bloss noch drei Zähler. Und vor den SCL Tigers (10.) und dem EHC Biel (11.) ist der SCB wieder die Nummer 1 im Kanton.

Rückschlag für Biel

Der EHC Biel musste in Kloten einen Rückschlag einstecken. Die Seeländer führten bis zur 47. Minute mit 2:0, verloren aber noch 2:3 nach Verlängerung. Der Rückstand der Seeländer auf den letzten Platz im Play-In beträgt dadurch nicht drei, sondern fünf Punkte.

Dabei schien es für die Seeländer unter dem neuen Headcoach Christian Dubé aufwärts zu gehen. Biel punktete in vier der fünf Spiele unter Dubé und kam zu Siegen gegen die Lakers (5:4) und Ajoie (6:3). Die Niederlage in Kloten war aber dann halt doch auch schon die dritte unter Dubé.

Deniss Smirnovs (47.) und Dario Meyer im Powerplay mit seinem 15. Saisontor (54.) retteten Kloten in die Verlängerung. Dort gelang Max Lindroth nach 63:13 Minuten das 3:2-Siegtor. Dank dem Sieg hievte sich Kloten auf Kosten von Ambri-Piotta auf Platz 12.

Nach der gut dreiwöchigen Olympia-Pause stehen bis zum Ende der Qualifikation noch sechs Runden auf dem Programm.

Telegramme und Rangliste:

Bern – Ajoie 5:0 (1:0, 2:0, 2:0)

17'031 Zuschauer (ausverkauft). – SR Lemelin/Stricker, Duc/Gurtner. – Tore: 4. Merelä (Marchon, Kreis) 1:0. 26. Häman Aktell (Ejdsell) 2:0. 40. (39:28) Häman Aktell (Sgarbossa, Reideborn/Powerplaytor) 3:0. 56. Loeffel (Häman Aktell, Scherwey) 4:0. 58. Sgarbossa (Ejdsell, Häman Aktell/Powerplaytor) 5:0. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Ajoie. – PostFinance-Topskorer: Merelä; Honka.

Bern: Reideborn; Loeffel, Häman Aktell; Untersander, Kreis; Rhyn, Kindschi; Merelä, Aaltonen, Marchon; Ejdsell, Sgarbossa, Lehmann; Scherwey, Baumgartner, Vermin; Müller, Graf, Alge; Ritzmann.

Ajoie: Keller; Fey, Honka; Christe, Friman; Berthoud, Fischer; Thiry; Wick, Bellemare, Cormier; Sopa, Devos, Nättinen; Hazen, Romanenghi, Bozon; Pedretti, Cavalleri, Mottet; Schmutz.

Bemerkungen: Bern ohne Bemström, Füllemann, Simon Moser, Levin Moser (alle verletzt), Jakowenko und Lindholm (beide überzählige Ausländer), Ajoie ohne Garessus, Gauthier, Patenaude, Pilet, Robin und Turkulainen (alle verletzt).


Kloten – Biel 3:2 (0:0, 0:1, 2:1, 1:0) n.V.

6189 Zuschauer. – SR Borga/Heikkinen, Humair/Mäkinen. – Tore: 37. Hofer (Zryd, Andersson) 0:1. 41. (40:40) Andersson 0:2. 47. Smirnovs (Schäppi, Schreiber) 1:2. 54. Meyer (Powerplaytor) 2:2. 64. Lindroth (Ramel) 3:2. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen Biel. – PostFinance-Topskorer: Meyer; Andersson.

Kloten: Fadani; Delémont, Lindroth; Wolf, Klok; Profico, Steiner; Kellenberger; Meyer, Morley, Weibel; Simic, Leino, Ramel; Derungs, Backman, Puhakka; Smirnovs, Schäppi, Rafael Meier; Schreiber.

Biel: Säteri; Hultström, Zryd; Grossmann, Dionicio; Blessing, Stampfli; Bichsel; Rajala, Andersson, Hofer; Sylvegard, Haas, Kneubuehler; Sever, Cajka, Neuenschwander; Bärtschi, Christen, Sallinen; Sablatnig.

Bemerkungen: Kloten ohne Diem, Gignac, Hausheer und Simon Meier (alle verletzt), Biel ohne Burren, Müller (beide verletzt) und Huuhtanen (überzähliger Ausländer).


Davos - Fribourg-Gottéron 5:2 (2:1, 1:0, 2:1)

6547 Zuschauer. - SR Wiegand/Hungerbühler, Bürgy/Nater. - Tore: 8. Lemieux (Dahlbeck, Nussbaumer) 1:0. 15. Ryfors (Tambellini) 2:0. 19. Rau (De la Rose/Powerplaytor) 2:1. 39. Asplund (Ryfors/Powerplaytor) 3:1. 42. Andersson (Nussbaumer) 4:1. 45. De la Rose (Rau, Schmid/Powerplaytor) 4:2. 59. Tambellini (Ryfors) 5:2 (ins leere Tor). - Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Stransky; Schmid.

Davos: Aeschlimann; Frick, Dahlbeck; Andersson, Jung; Barandun, Gross; Guebey; Stransky, Nussbaumer, Lemieux; Frehner, Ryfors, Tambellini; Kessler, Asplund, Gredig; Knak, Egli, Parrée; Waidacher.

Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Kapla; Glauser, Streule; Jecker, Nemeth; Johnson; Rattie, Schmid, Rau; Bertschy, Borgström, Biasca; Sprunger, De la Rose, Marchon; Gerber, Walser, Reber; Nicolet.

Bemerkungen: Davos ohne Corvi (verletzt) und Zadina (gesperrt), Fribourg-Gottéron ohne Dorthe, Seiler, Sörensen und Wallmark (alle verletzt). Fribourg-Gottéron von 57:16 bis 58:07 ohne Torhüter.