08.10.2017 - 08:34, sda

Hamilton nach Sieg und Vettel-Aus vor seinem 4. WM-Titel

Lewis Hamilton steht vor dem Gewinn seines 4. WM-Titels. Das sorgt bei Vettel für Frust.
Bild: Getty Images

 

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Lewis Hamilton ist auf besten Weg, nach 2008, 2014 und 2015 zum vierten Mal Formel-1-Weltmeister zu werden. Der 32-jährige Brite gewinnt in Suzuka sein 61. WM-Rennen, sein 8. in dieser Saison.



Der Vorsprung in der Gesamtwertung beträgt vier Rennen vor Schluss für den Mercedes-Fahrer bereits 59 Punkte, da sein Titelkonkurrent Sebastian Vettel wie schon in Singapur (Startunfall) und Malaysia (Motorenprobleme, 4. Rang vom letzten Startplatz aus) einmal mehr vom Pech verfolgt war.

Auf dem 5,807 km langen Suzuka-Kurs im Land der aufgehenden Sonne, auf dem Vettel bereits viermal gewinnen konnte, ging für den 30-jährigen Wahl-Thurgauer die Sonne bereits nach vier Runden unter. Wegen Problemen mit der Zündkerze, die kurz vor dem Start noch gewechselt worden war, fuhr Vettel seinen Ferrari nach vier Runden in die Garage und musste aufgeben.

In den letzten fünf Rennen gewann Vettel, der nach neun Rennen die WM noch mit 20 Punkten Vorsprung anführte, nur gerade 45 Zähler, während Hamilton sein Konto um 118 Punkte aufstockte. Damit dürfte Hamilton in den letzten vier Rennen in Austin (22. Oktober), Mexiko (29. Oktober), Brasilien (12. November) und Abu Dhabi (26. November) der 4. WM-Titel kaum mehr zu nehmen sein. Er schliesst damit zu Vettel und Alain Prost auf. Nur Michael Schumacher (7) und Juan Manuel Fangio (5) waren noch erfolgreicher.

Neben Hamilton, der am Samstag seine 71. Pole-Position erobert hatte, standen die beiden Fahrer von Red Bull-Renault auf dem Podest. Max Verstappen, der vor einer Woche in Malaysia seinen 2. GP-Sieg gefeiert hatte und in den letzten Runden den Leader noch gefährlich angriff, verlor 1,211 Sekunden. Daniel Ricciardo, der zum 9. Mal in diesem Jahr auf dem Podest stand, lag 9,679 Sekunden zurück und rettete nach 53 Runden 0,901 Sekunden Vorsprung auf Valtteri Bottas im zweiten Mercedes ins Ziel.

Ohne Chance waren einmal mehr die Fahrer von Sauber-Ferrari: Marcus Ericsson schied nach einem Unfall in der 8. Runde aus, Pascal Wehrlein klassierte sich als letzter klassierter Fahrer im 15. Rang.

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