18.06.2017 - 15:36, bam

Jani nach bitterem Le-Mans-Out: «Es hat nicht sein wollen»

MOTORSPORT 24 STUNDEN LE MANS 2017

Für Neel Jani kam das Out unerwartet.
Bild: Keystone

 

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Neel Jani und seine Kollegen Nick Tandy und André Lotterer führen mit 13 Runden Vorsprung, als plötzlich der Wagen still steht. Ein Schock für Jani, der in diesem Moment beim Morgenessen war.



«Es hat nicht sein wollen», bilanziert Neel Jani unmittelbar nach dem 24-Stunden-Rennen gegenüber «Blick». Jani, Tandy und Lotterer führen mit ihrem Porsche dreieinhalb Stunden vor Schluss mit 13 Runden Vorsprung. Sie stehen unmittelbar vor der Titelverteidigung. Doch dann passiert das Drama. Lotterer bleibt zunächst ohne Öldruck auf der Strecke stehen, versucht dann mit dem Hybridantrieb das Auto zurück an die Box zu bringen. Er muss jedoch dieses Unterfangen abbrechen. Das Ausscheiden ist Tatsache. «Das Problem bei André trat völlig unerwartet und ohne jegliche Ankündigung auf. Ich war gerade am Morgenessen und machte mich für den Schlussstint parat. Ich hätte sicher nicht gedacht, dass uns der Renngott zuerst 13 Runden Vorsprung gibt und wir dann ausfallen.» 

Jani: «Ich hatte wirklich Mühe»

Jani ist enttäuscht, das gibt er auch zu. Denn das Rennen hat für den Titelverteidiger so gut begonnen: «Ich hatte einen guten Start, konnte Sébastien überholen und wir konnten das Tempo mit Toyota mitgehen. Mein Stint am späten Abend war etwas schwieriger. Wegen dem Öl, das ich von Sébastiens Auto an der Frontscheibe abbekommen habe, hatte ich eine ganz schlechte Sicht. Da hatte ich wirklich Mühe. Doch wir blieben im Schlagdistanz, zeigten dass wir mit Toyota auf Augenhöhe waren.» 

Doch Jani nimmt das anschliessende Ausscheiden sportlich. «Das gehört zu Le Mans.»

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