06.12.2017 - 22:00, pat

Moderator König erzählt amüsante Lauda-Anekdote

Florian König und Niki Lauda bildeten 21 Jahre lang ein Team.
Bild: Youtube

 

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Florian König hatte Tränen in den Augen als Niki Lauda nach dem Formel-1-Saisonfinale die Bombe platzen liess und seinen Rücktritt verkündete. Nun plaudert der RTL-Moderator aus dem Nähkästchen.



Nach dem letzten Rennen unterbrach Lauda König, um etwas zu sagen: «Ich habe eine Entscheidung getroffen, dass ich nächstes Jahr nicht mehr RTL-Experte sein werde. 21 Jahre wir zwei, da habe ich einige lustige Seiten und weniger lustige für dich und mich erlebt. Ich möchte dir danken, dass du mit mir so lange unterwegs warst.» König wusste gar nicht recht, wie ihm geschieht. Im fehlten die Worte, «du bist eine Legende», brachte er gerade noch über seine Lippen. Niki habe ihn auf dem flaschen Fuss erwischt, sagt König nun mit zwei Wochen Abstand. Obschon er gemerkt habe, dass etwas «Extremes» komme: «Niki hat vorher tief ein- und ausgeatmet. Das tat er sonst nie.» Und: «Jetzt mit etwas Abstand muss ich sagen: grösster Respekt.»  

König ist beeindruckt, wie Lauda Entscheidungen klar und teilweise emotionslos treffen könne. Dabei sei der dreimalige Weltmeister alles andere als gefühlskalt. König gibt zu, dass er beim Debüt 1996 «unheimliche Ehrfurcht» hatte, doch die habe ihm Lauda schnell genommen, weil er ein so umgänglicher Typ ohne Allüren sei. Zwei Anekdoten aus der gemeinsamen Zeit werde er nie vergessen: Einen Rückflug aus der Türkei und einen offenen Hosenstall.

König erzählt, wie er damals dringend ein Geschäft zu erledigen hatte und Lauda fragte, ob er eine Toilette im Flugzeug habe. «Ja, aber die ist nicht zum Benutzen», so die Antwort. Lauda nannte auch den Grund: «Das nervt immer so, die zu reinigen.» Er sei dann dazu verdonnert worden, am Rasen neben der Landebahn sein Geschäft zu erledigen, so König.

Und dann war da noch die Geschichte mit der offenen Hose. «In der ersten Sendung blitzen da irgendwie so orangefarbene Boxershorts durch, und ich war mir nicht so sicher, ob das jetzt seine Unterhose war. Aber das war sie. Ich hab ihn gebeten, die Hose doch zuzumachen. Dann hat er mir erklärt: Das gibt es nicht. Er hat den unteren Knopf offen gelassen, das ist bis heute so geblieben.»

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