05.12.2017 - 15:50, pat

Todt verspricht: «Schumi kämpft weiter!»

Fia-Präsident Jean Todt spricht über Michael Schumacher.
Bild: Getty Images

 

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Am Montagabend wurden alle Weltmeister der Formel 1 geehrt. Den grössten Champion aller Zeiten hat man bei der Veranstaltung vermisst.



Der Automobilweltverband FIA hat in Paris eine «Hall of Fame» ins Leben gerufen. Alle 33 Weltmeister der Formel 1 seit 1950 haben dort ihren Platz in der Ruhmeshalle gefunden. Viele Champions waren auch live vor Ort, etwa der vierfache Champion Sebastian Vettel oder Nico Rosberg (Weltmeister 2016).

Einen vermissten alle: Rekord-Weltmeister Michael Schumacher, der im Dezember 2013 bei einem Ski-Unfall verunglückte und über dessen Gesundheitszustand kaum etwas bekannt ist. Managerin Sabine Kehm nahm die Ehrung stellvertretend für ihn entgegen. «Wir alle wissen, Michael sollte selbst hier sein und ich bin sehr sicher, dass er es lieben würde, hier zu sein. Er hatte immer den grössten Respekt für alle hier und würde sich sehr geehrt fühlen», so Kehm. Und weiter: «Was Michael so besonders und so erfolgreich gemacht hat, war, seine Liebe und Leidenschaft für diesen Sport, die er mit jedem in diesem Saal teilt.»

Der 71-jährige FIA-Präsident Jean Todt kann auf eine lange gemeinsame Zeit zurückblicken. Der Franzose wurde von 1999 bis 2004 fünf Mal Weltmeister mit Schumacher bei Ferrari. Seine Worte lassen Fans hoffen, dass es Schumi besser gehen könnte als allgemein bekannt ist: «Ich hätte es gerne gesehen, wenn er heute Abend hier dabei gewesen wäre. Michael kämpft weiter!» Über die Gründung der neuen Ruhmeshalle sagt Todt: «Es war Zeit. Für uns war es klar, mit den Formel-1-Champions anzufangen.»

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Neun Weltmeister waren anwesend: Sebastian Vettel, Nico Rosberg, Fernando Alonso, Alain Prost, Jacques Villeneuve, Damon Hill, Jackie Stewart, Nigel Mansell und Mario Andretti.
Bild: Getty Images

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