Neuer Nati-Trainer Humm über Navarro: «Eine Lösung, auf die wir uns alle freuen können»

Patrick Lämmle

6.11.2025

Humm zum neuen Nati-Trainer: «Sicher jemand, der gut mit den jungen Spielerinnen arbeiten kann»

Humm zum neuen Nati-Trainer: «Sicher jemand, der gut mit den jungen Spielerinnen arbeiten kann»

05.11.2025

Am Dienstag wurde Rafel Navarro als Trainer der Schweizer Frauen-Nati vorgestellt. Eine gute Wahl? blue Sport hat mit Ex-Nati-Spielerin Fabienne Humm über die Personalie gesprochen.

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Patrick Lämmle, Ronja Zeller

Rafel Navarro wird Trainer der Frauen-Nati. Den 39-Jährigen hatte wohl kaum jemand auf dem Zettel. Nicht einmal Ex-Nati-Spielerin Fabienne Humm. Im Interview mit blue Sport gibt sie zu, dass sie Navarro nicht kannte. Ihr erster Eindruck sei aber «sehr positiv» gewesen.

In den vergangenen sechs Jahren war Navarro Assistenztrainer beim FC Barcelona Femeni, einem der erfolgreichsten Frauenteams weltweit. Zwar stand er in seiner Rolle als Co-Trainer meist im Hintergrund, dennoch hat er unbestritten seinen Anteil an den grossen Erfolgen. Mit Barça gewann er sechs Mal die Meisterschaft, fünf Mal den Cup und drei Mal die Champions League.

Das weiss natürlich inzwischen auch Humm. Der 80-fachen Ex-Nationalspielerin gefällt, dass der SFV einen Trainer holt, der bereits bewiesen hat, dass er gut mit jungen Spielerinnen arbeiten kann. «Ich glaube, das ist eine Lösung, auf die wir uns alle freuen können.»

Humm über die WM-Quali

Navarro stösst per sofort zum SFV und unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2029. Das erste grosse Ziel ist, sich für die WM 2027 zu qualifizieren. Wie stehen die Chancen? «Mit Malta, der Türkei und Nordirland sind Teams darunter, die man schlagen muss. Das Ziel ist ganz klar, dass man Gruppenerster wird, damit man in der ersten Playoff-Runde auf einen etwas schwächeren Gegner trifft.»

In der zweiten Playoff-Runde wäre dann die Wahrscheinlichkeit gross, auf ein Top-Team zu treffen. Der Weg an die WM sei «schon recht schwierig, aber nichts ist unmöglich», meint Humm. Sich für die Endrunden zu qualifizieren, sei natürlich auch wichtig für die Zukunft des Fussballs hierzulande und müsse deshalb auch das Ziel sein. Vielleicht brauche es dafür auch ein bisschen Glück.

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